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Teltow-Fläming Ausverkauftes Silvesterkonzert im Stadttheater
Lokales Teltow-Fläming Ausverkauftes Silvesterkonzert im Stadttheater
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00:18 04.01.2018
Das Preußische Kammerorchester mit dem Dirigenten Urs-Michael Theus und den Solisten Jeannette Oswald und Richard Wiedl. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Mit einem musikalischen Feuerwerk wurde im Luckenwalder Stadttheater das alte Jahr ausgeläutet – zum 24. Mal in Folge mit dem beliebten Silvesterkonzert. „Zum 20. Mal ist es ausverkauft“, sagte Kulturamtsmitarbeiter An-dreas Kitzing und strahlte.

Angelika Blankenstein, Ingeborg Hönicke und Gretel Höfer (l.) gönnten sich vor dem Konzert ein Gläschen im Theaterkeller. Quelle: Elinor Wenke

Auch die Akteure sind schon alte Hasen auf Luckenwalder Bühnen. Zum siebten Male gastierte das Preußische Kammerorchester aus Prenzlau in der Kreisstadt. Neben dem Silvesterkonzert hatten die Musiker schon Auftritte beim Luckenwalder Theaterfest und der 800-Jahr-Feier der Stadt.

Diesmal hatte das Orchester mit Jeannette Oswald als Sopran und Richard Wiedl als Tenor exzellente Solisten mitgebracht. Sie schenkten sich zur Erheiterung des Publikums nicht nur pausenlos (alkoholfreien) Sekt ein, sondern begeisterten mit ihren glasklaren Stimmen. Richard Wiedl zeigte zudem tänzerische und schauspielerische Qualitäten und erhielt viel Applaus, als er seine Angebetete auf der Bühne buchstäblich auf Händen trug.

Das Preußischen Kammerorchester aus Prenzlau. Quelle: Elinor Wenke

Im Repertoire hatten die gut gelaunten Musiker unter dem Motto „Champagner ist ein Feuerwein“ unter anderem Werke von Franz Lehar, Johann Strauß, Wolfgang Amadeus Mozart und Robert Stolz. Opern- und Operettenmelodien wechselten sich mit Polka- und Walzer-Rhythmen ab.

Mit einer optischen Neuerung kamen die Techniker des Stadttheaters beim Publikum besonders gut an. Mit einer Spezialkamera und -technik wurden winterliche Motive, aber auch die Musiker effektvoll auf eine Großbild-Wand projiziert. Noch ist die Technik ausgeliehen, sie soll aber für die Stadt dauerhaft angeschafft werden.

Stammgäste oder Besuchs-Premiere

Für viele ist das traditionelle Silvesterkonzert seit Jahren ein Muss, für andere war es eine Premiere. Ingeborg Hönicke und ihre Schwester Gretel Höfer aus Luckenwalde waren schon mehrmals dabei, Tochter und Nichte Angelika Blankenstein zum ersten Mal. Sie war extra aus Berlin gekommen. „Ich arbeite in der Gastronomie und musste sonst Silvester arbeiten, diesmal habe ich frei“, sagte die 57-Jährige.

Annegret Schwarz (52) aus Jüterbog war von einer Freundin zum Konzert gelockt worden und lobte die facettenreiche Vorstellung. „Besonders die Solisten im Duett gefallen mir“, befand sie.

Zum ersten Mal Silvester frei

Heidemarie Glöge aus Luckenwalde hatte die Karten für sich und ihre Nachbarin Erika Karger besorgt. „Sozusagen als nachträgliches Weihnachtsgeschenk“, sagte Heidemarie Glöge. Die Katechetin und Predigerin im Ruhestand war bislang am Silvestertag stets selbst im Dienst und gönnte sich das Konzert zum ersten Mal. „Die Akustik ist gewöhnungsbedürftig“, sagte sie, „aber ansonsten ist es ein schöner musikalischer Jahresausklang.“

Mit einem Zitat von Albert Einstein schickte Moderatorin Angela Steer das Publikum in den Jahreswechsel: „Wenn das alte Jahr erfolgreich war, freue dich aufs neue Jahr. Und war’s schlecht, dann erst recht!“ Die Musiker wurden nicht ohne Zugabe entlassen und verabschiedeten sich mit dem beliebten Radetzky-Marsch.

Von Elinor Wenke

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