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Ausweg aus der Staufalle gesucht

Verkehrssituation in Rangsdorf Ausweg aus der Staufalle gesucht

Viel Geduld brauchen Autofahrer derzeit in Rangsdorf. Wegen der Baustelle auf der B96 kommt man nur noch über Umwege in Richtung Autobahn und Berlin. Der Landesbetrieb Straßenwesen hat nun auf die Kritik aus Rangsdorf reagiert und will die Verkehrsregelung überdenken. Schon bald könnte das Linksabbiegen von der Kienitzer Straße wieder erlaubt sein.

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Morgens reicht der Stau auf der Kienitzer Straße bis zum Sachsenkorso.

Quelle: Zielke

Rangsdorf. Viel Geduld brauchen Autofahrer derzeit in Rangsdorf. Seit die B96 am 10. August halbseitig gesperrt wurde, kommt es meistens morgens zu langen Staus auf der Kienitzer Straße. Vor allem gegen 8 Uhr, wenn Eltern ihre Kinder in die Schulen und Kitas gebracht haben, reicht die Schlange bis zum Sachsenskorso. Eine Viertelstunde braucht man, um über die Ampel zu kommen. Auch auf dem Weidenweg gab es in dieser Woche Stau bis zum Ortseingangsschild.

Grund sind die vielen Linksabbieger, die aus dem Ort Richtung Berlin oder Autobahn auf die B96 wollen. Das Linksabbiegen ist seit dem 10. August kaum noch möglich. An der Kienitzer Straße zwingen Schilder die Autofahrer eine Umleitung über das Südring-Center zu nehmen. Vom Weidenweg nach links auf die viel befahrene Bundesstraße zu gelangen, ist ohnehin Glückssache. Beim Landesbetrieb Straßenwesen, der für die Baustelle am Zülowgraben und die Umleitung zuständig ist, will man nun auf die Kritik reagieren. „Wahrscheinlich haben wir in 14 Tagen eine andere Lösung“, sagt Heiko Nevermann, Bauleiter beim Landesbetrieb Straßenwesen. Bis Ende der Woche werde die Behörde den Verkehr rund um die Baustelle beobachten und anschließend mit Straßenverkehrsamt und Polizei auswerten.

Möglich sei, das Linksabbiegen von der Kienitzer Straße auf die B96 zumindest auf einer Spur zu erlauben. Viele Autofahrer ignorieren das Verbot ohnehin. Im Vorfeld der Bauarbeiten habe man sich für dafür entschieden, damit sich an der Einengung der Baustelle kein Stau bildet, der die Kreuzung kollabieren lässt. „Es scheint, als wäre die Staugefahr auch nicht so groß“, sagt Heiko Nevermann. Eine Ampel am Weidenweg hält er hingegen für unnötig. Diese hatte die Gemeinde Rangsdorf Anfang der Woche angeregt. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) hatte in einem Schreiben den Landesbetrieb aufgefordert, etwas gegen die langen Staus zu tun. Schon vor der Teilsperrung der B96 hatte er vor einem Verkehrschaos gewarnt. „Leider haben sich unsere Befürchtungen bewahrheitet“, sagt Klaus Rocher. Es sei nicht hinzunehmen, dass sich bis Ende des Jahres jeden Morgen das gleiche Bild auf der Kienitzer Straße bietet, die mit 10 000 Fahrzeugen am Tag schon vorher an der Belastungsgrenze war. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Wilhelm hatte sich über die Situation beschwert. Er hatte angeregt, das Linksabbiegen von der linken Fahrspur Kienitzer Straße zu erlauben und die Geradeausspur aus Richtung Groß Machnow schon vor der Kreuzung von zwei auf eine Spur zu verengen. „Die bisherige Umleitung hat sich als nicht bürgerfreundlich erwiesen.“

Unterdessen wurde die alte Brücke über den Zülowkanal abgerissen und ist seit dieser Woche verschwunden. Die Arbeiten haben länger gedauert als geplant. Heiko Nevermann beruhigt: „Das kann man wieder rausholen.“

Von Christian Zielke

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