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Teltow-Fläming Autobauerstadt braucht mehr Geld als geplant
Lokales Teltow-Fläming Autobauerstadt braucht mehr Geld als geplant
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00:19 18.06.2017
Wochenmarkt in Ludwigsfelde Quelle: Jutta Abromeit
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Ludwigsfelde

Knapp zwei Millionen Euro mehr als im Etat 2017 vorgesehen braucht die Stadt Ludwigsfelde nach jetzigem Stand für ihre Vorhaben dieses Jahres. Das soll vor allem Geld für Straßen- und Brückenbaukosten, neue Kitaplätze sowie für Nachrüstungen am Klubhaus und an Schulen sein. Dennoch würde das Defizit lediglich rund 337 000 Euro größer, wenn die Stadtverordneten dem Vorschlag von Kämmerer Frank Teschner folgen, weil Grundstücke verkauft werden können. Die Fachausschüsse empfehlen, diesen Zusatzkosten in einem ersten Nachtragshaushalt zuzustimmen.

Um die Vorlage eines Nachtragshaushalts kommt die Stadtverwaltung nach Teschners Worten nicht herum, weil die geänderten Summen gesetzlich festgelegte Größen überschreiten.

So wird die Rekonstruktion der Rudolf-Breitscheid-Straße rund 560 000 Euro teurer als vorgesehen. Zwei noch vor Monaten gar nicht geplante Kita-Neu- und Umbauten sollen den akuten Betreuungsengpass in der Zuzugsstadt lindern: Der Neubau einer Wald-Kita ist mit 950 000 Euro veranschlagt, eine Etage im City-Treff, einem früheren Wochenkindergarten, soll für 86 000 Euro zu einer temporären Kita umgebaut werden.

Des weiteren muss die Stadt das von 2011 bis 2014 komplett sanierte Klubhaus für insgesamt mehr als 300 000 Euro nachrüsten: Der Ersatz des Brandschutzvorhangs ist mit 80500 Euro geplant, für rund 200000 Euro wird Tontechnik nachgekauft, das Nachrüsten von Türen und Malerarbeiten ist mit 20 500  Euro geplant und eine Trinkwasserentkalkungsanlage wird 25 000 Euro kosten. Bürgermeister Andreas Igel (SPD) sagte dazu in der Diskussion im Bauausschuss: „Warum hat diese Entkalkungsanlage bei dem bekannt harten Wasser in Ludwigsfelde eigentlich niemand von vornherein eingeplant?“

Die Zusammenfassung des Kämmerers: Die Finanzsituation verschlechtere sich „nur bedingt schlimm“; die Stadt brauche keine Haushaltssicherung, lebe jedoch von der Substanz. Und bei jeder Investition seien unbedingt die Folgekosten zu beachten, so Frank Teschner.

Von Jutta Abromeit

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