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Teltow-Fläming Azubi-Messe braucht mehr Platz für Firmen
Lokales Teltow-Fläming Azubi-Messe braucht mehr Platz für Firmen
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00:20 23.11.2017
Projektleiterin Melanie Dahlke stellte die Fragebogen-Auswertung zur Ausbildungsmesse vor.  Quelle: Gerald Bornschein
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Luckenwalde

Ein Besucherrekord einerseits und ein wachsender Ausstellungsbedarf andererseits – das sind Erkenntnisse aus der Besucherbefragung zur 17. Ausbildungsmesse Teltow-Fläming. Die weitestgehend positive Bilanz mit einigen Anregungen aus 350 Fragebögen, die von Schüler oder Eltern ausgefüllt worden waren, stellte Projektleiterin Melanie Dahlke jüngst den Vertretern des Organisationsteams und Ausstellern im Hotel Märkischer Hof in Luckenwalde vor.

74 Unternehmen und 1400 Besucher

Die Wirtschaftsjunioren (WJTF) und der Verein der Freunde der WJTF freuen sich als Ausrichter über den erneuten Aussteller- und Besucherrekord, 74 Unternehmen und Institutionen sahen sich rund 1400 interessierten Gästen gegenüber. Diese kamen aus dem gesamten Landkreis mit den Schwerpunkten Trebbin, Luckenwalde und Jüterbog, doch auch aus Bad Belzig oder Potsdam waren Schüler dabei. Die 13- bis 18-Jährigen stellten das Gros der Gäste.

Schülerbotschafter warben für Ausbildungsmesse

Besonderen Anteil an der Besucherakquise hatten in diesem Jahr die Schülerbotschafter, die von Gudrun Heilmann von der Industrie- und Handelskammer Potsdam betreut und eingewiesen wurden. Sie warben an ihren Schulen mit dem Messekatalog des Vorjahres, verteilten die aktuellen Flyer oder hängten Plakate auf, berichtete Zehntklässler Marlon Kranzusch von der Goethe-Oberschule Trebbin. Die Arbeit hat ihm Spaß gemacht. Außerdem bekam er damit die Bestnote im Fach WAT, einen Kinogutschein und eine Führung bei MTU in Ludwigsfelde.

Lob für Vielfalt und Bühnenprogramm

Den Schülern gefielen auf der Messe die Vielfalt der vorgestellten Berufe, die Betreuung an den Ständen und durch die Schülerbotschafter. Das auflockernde Bühnenprogramm mit der Vorstellung von Unternehmen sowie kostenloses Styling und Bewerbungsfotos wurden gern angenommen. Bemängelt wurde das Fehlen einzelner Berufsbilder oder dualer Studiengänge, fehlende Wasserspender und die Überschneidung mehrerer Messen am gleichen Tag.

Unternehmen wollen mehr überdachte Fläche

Relativ wenige schriftliche Rückmeldungen kamen von den Ausstellern. Dafür nahmen die anwesenden Unternehmen ihre Chance wahr, Vorschläge und Anregungen zu geben. Geteilt war die Meinung zur Kapazitätsgrenze des Biotechnologieparks. Zwar ist der Innenraum belegt, doch im Außenbereich gibt es noch Spielraum mit der Zeltlösung. Dort soll es künftig Verbesserungen bei der Bestuhlung und Beschilderung geben. Auch soll es 2018 einen Hauptverantwortlichen für die Stromversorgung geben.

Cafeteria für persönliche Gespräche

Diskutiert wurden die zeitliche Entzerrung des Besucheransturms über die Ausweitung oder gezielte Steuerung der Ströme. Nur Frank Grötzner von der Firma ESB Schulte sagte, es sei „cool, wenn’s ein bisschen enger ist“. Auch eine detailliertere Planung des Bühnenprogramms ist angedacht. Auf jeden Fall soll die Cafeteria weiterhin als Rückzugsort für individuelle Gespräche dienen.

Hoffen auf mehr Hilfe bei der Werbung

Die Messewerbung mit Großbannern wird ausgeweitet – deren Fehlen in Ludwigsfelde wurde bemängelt. Dabei wünschen sich die Organisatoren Unterstützung seitens der Aussteller. Birgit Demgensky von der Stadt Luckenwalde schlägt vor, das Problem in die gemeinsame Dienstberatung der Landrätin mit den Bürgermeistern einzubringen. In Luckenwalde klappt das Aufstellen dank ihres Einsatzes und dem Engagement des Bauhofs tadellos.

Projektleiterin Melanie Dahlke bedankte sich bei den vielen Unterstützern der Ausbildungsmesse. Demnächst wird die Projektgruppe bereits mit der Vorbereitung der 18. Bildungsmesse starten.

2018 findet die 18. Ausbildungsmesse TF am 15. September statt, www.wjtf.de/ausbildungsmesse

Von Gerald Bornschein

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