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B102-Ausbau in der Altstadt rückt näher

Jüterbog B102-Ausbau in der Altstadt rückt näher

Der erste Teilabschnitt der B102 durch Jüterbog steht kurz vor der Fertigstellung, doch in der Stadt werden bereits die Weichen für die kommenden Teilabschnitte gestellt. Ein Dreivierteljahr vor Beginn der Arbeiten hat die Stadt die Vereinbarungen zur Kostenteilung beschlossen.

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Dieser Abschnitt der B102 wird als nächstes saniert.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Der erste Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt der B102 durch Jüterbog steht nach 15 Monaten Vollsperrung kurz vor der Fertigstellung und Wiedereröffnung. Und die Stadtverwaltung hat bereits die kommenden Baumaßnahmen vorbereitet. „Im März 2017 beginnt der Ausbau der nächsten Teilabschnitte vom Planeberg bis zum Heilig-Geist-Platz“, kündigte Silke Göritz vom Jüterboger Bauamt kürzlich an.

Vereinbarung zwischen Stadt, Land und Medienträgern

Die Stadtverordneten haben Bürgermeister Arne Raue (parteilos) mittlerweile einstimmig ermächtigt, die Vereinbarung zum Ausbau zwischen Stadt und Landesbetrieb Straßenwesen zu unterzeichnen. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Vereinbarung und Kostenteilung mit den sogenannten Medienträgern für Wasser- und Abwasser, Strom und Gas sowie Telekommunikationsleitungen.

810 Meter lang ist die Strecke, die in vier einzelne Teilabschnitte gegliedert ist. Der größte Abschnitt reicht über 400 Meter vom Planeberg bis zur Ein- und Ausfahrt in das Nahversorgungszentrum rund um den Rewe-Supermarkt und ist damit noch länger als die aktuelle Baustelle am Neumarkttor. Anschließend soll der Bereich dieser Einfahrt auf 75 Meter Länge erneuert werden. Zuletzt sind die Pferdestraße und der Heilig-Geist-Platz an der Reihe.

Drei bis vier Jahre Bauzeit in der Innenstadt

Der Landesbetrieb sieht insgesamt eine Bauzeit von drei bis vier Jahren vor. Prognosen, wie lange allein der erste, der kommenden vier Teilabschnitte entlang der Großen Straße bis zum Rewe dauern wird, will man beim Landesbetrieb Straßenwesen nicht abgeben. Zu viele Faktoren ließen sich nicht einschätzen, heißt es. Gerade die tatsächliche Lage von Strom- und Gasleitungen hatte rund um den Neumarkt zu Überraschungen geführt. Erst wenn dieser Teilabschnitt geschafft ist, fließt auch der Verkehr durch die Einbahnstraße Am Abtshof wieder in die übliche Richtung vom Zinnaer Tor zum Neumarkttor. Der Oberhag, der bis zum Baubeginn im Frühjahr 2015 eine Einbahnstraße war und seitdem in beide Richtungen befahren werden darf, soll dagegen auch nach Erneuerung der Ortsdurchfahrt für beide Fahrtrichtungen freigegeben bleiben.

Die Gesamtkosten für die kommenden Bauabschnitte belaufen sich auf 5,8 Millionen Euro. Jeweils 24 Prozent – 1,4 Millionen Euro – tragen die Stadt Jüterbog und der Bund. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Jüterbog-Fläming (WAZ) wird mit beinahe 1,9 Millionen Euro, fast einem Drittel der Kosten, am stärksten zur Kasse gebeten. Das übrige Fünftel tragen die Gas- und Stromversorger.

Von Peter Degener

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