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B102: Sanierung noch bis Ende 2017

Straßenbau in Dahme geht voran B102: Sanierung noch bis Ende 2017

Die Ortsdurchfahrt der B102 im Flämingstädtchen Dahme zu sanieren, war seit vielen Jahren nur ein Traum. Seit Anfang 2015 wird aus der Buckelpiste Stück für Stück eine ordentliche Straße. Die Mittel dafür kommen vom Bund. Für die Nebenbereiche ist die Stadt verantwortlich. Die Arbeiten dauern bis Ende nächsten Jahres.

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Seit Ende Januar wird in Dahme wieder gebuddelt.

Quelle: Uwe Klemens

Dahme. „Loch an Loch und hält doch“ – viele Jahre galt dieses Sprichwort für die B102 sowohl in Jüterbog als auch in Dahme. Seit den 1990er Jahren hat sich die Amtsverwaltung für die Sanierung der Dahmer Buckelpiste stark gemacht und immer wieder vergeblich Fördermittel beantragt. Seit Sommer 2014 wird endlich gebaut.

Der erste Bauabschnitt verlief quer über das Freibadgelände, das sich zwar hundert Meter neben der Bundesstraße befindet, aber im Hinterland über genügend Fläche für ein Regenwasserbecken bot. Da weite Teile der Bundesstraße bislang über keine Entwässerung verfügten, war der Bau des Beckens notwendig. Ob das Becken Teil des geförderten Straßenbaus sei oder zum sogenannten Nebenbereich gehört, für den die Stadt alleine aufkommen muss, wurde dennoch erst in den zurückliegenden Wochen zu Gunsten der Stadt entschieden.

Viel Geld fürs ordentliche Pflaster

Erster Abschnitt der Sanierung war der Bau eines Regenbeckens, das 1,7 Millionen Euro kostete. Der Eigenanteil der Stadt betrug 350 000 Euro.

Die Nebenanlagen im bislang fertiggestellten Bereich zwischen Schellstraße und Rathaus schlagen mit 800 000 Euro zu Buche. 170 000 Euro kommen aus der Stadtkasse.

Bis zur Gesamtfertigstellung in zwei Jahren muss Dahme 300 000 Euro Eigenanteil zusätzlich berappen.

Zu denen, die sich darüber und über den Baufortschritt insgesamt freuen, gehört Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos). „Nach dem komplizierten Baubeginn am Kreuzungsbereich von Schell- und Luckauer Straße Anfang 2015 ist es inzwischen bis zum Rathaus sowohl beim reinen Straßenbau, als auch in den Nebenbereichen gut vorangegangen.“ Da sich etwa zwei Drittel des bisher fertiggestellten Bereichs im Sanierungsgebiet befinden, kann die Stadt für die Sanierung der Gehwege Mittel aus der Städtebauförderung in Anspruch nehmen.

Seit Ende Januar wird erneut gebuddelt. Zwischen Rudolf-Breitscheid- und Luckenwalder Straße ist die Fahrbahn etwa bis zum Herbst für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anlieger kommen zu ihren Grundstücken. Für die Fußgänger werden nach und nach provisorische Gehsteige verlegt. Im Kreuzungsbereich am Rathaus wurde mit der Neuverlegung der Wasser-, Abwasser-, Elektro- und Telefonleitungen begonnen.

„Ich denke, dass wir den kompletten Bereich bis zur Luckenwalder Straße in diesem Jahr über die Bühne bringen“, sagt Pätzig. Ob es im Anschluss lückenlos bis zur Herzberger Straße wie geplant weitergeht, steht gegenwärtig noch nicht fest.

Gänzlich offen ist derzeit, wie es mit den fehlenden, jeweils mehrere hundert Meter langen Abschnitten in Richtung der Ortsausgänge nach Luckau und Jüterbog weitergeht, für die es seitens des Landesbauamts noch keine Planungen gibt. Dass auch dort Handlungsbedarf besteht, steht außer Frage. Vor allem in Richtung Jüterbog hatte sich die Flämingstadt in den zurückliegenden Jahren immer wieder mit Flickschusterei behelfen müssen.

Von Uwe Klemens

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