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BER: SPD-Kandidatin will mehr Bundes-Engagement

Blankenfelde-Mahlow BER: SPD-Kandidatin will mehr Bundes-Engagement

Die Bundestagskandidatin der SPD im Wahlkreis 62 will sich dafür einsetzen, dass der Bund seine Rolle als Miteigentümer des BER aktiver wahrnimmt. Außerdem sill sie sich um den Lärmschutz kümmern, sagte sie beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Blankenfelde-Mahlow.

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Die SPD-Bundestagskandidatin Sylvia Lehmann (l.) mit Dietlind Biesterfeld (Vorsitzende der SPD Blankenfelde-Mahlow) .

Quelle: Orth

Blankenfelde-Mahlow. Rente, sozialer Wohnungsbau, die Region im Blick behalten - das sind die drei programmatischen Pfeiler der SPD-Landtagsabgeordneten Sylvia Lehmann für den kommenden Wahlkampf. Sie kandidiert im Wahlkreis 62 für den Bundestag. Lehmann stellte sich und ihr Programm den Genossen auf dem Neujahrsempfang des Ortsvereins Blankenfelde-Mahlow vor. „Soziale Gerechtigkeit“ ist dabei eines der Hauptschwerpunkte, sagt sie. „Wir können Menschen, die gearbeitet haben, nicht in die Armut schicken“, so Lehmann. Sie möchte sich für die Stabilität, nicht für die Senkung des Rentenniveaus einsetzen. Zudem soll die Grundrente diskutiert werden.

Sozialer Wohnungsbau gefordert

Auch der soziale Wohnungsbau ist für sie wichtig, da er in der Vergangenheit vernachlässigt worden sei. Zu wenig Wohnraum habe die Mieten in die Höhe getrieben. „Wir müssen angesichts der hohen Mieten und des knappen Wohnraums die Mittelschicht mitnehmen.“ Damit meint sie vor allem Alleinerziehende und Familien. „Die Mietpreisbremse wirkt nicht“, sagt sie.

Was die Region betrifft, so hat sie den BER im Auge. „Der Bund als Teilgesellschafter muss viel mehr in die Pflicht gezogen werden.“ Bei den Diskussionen dürfe es keine Tabus geben. Das betreffe auch die Frage, ob der Flughafen Tegel offen bleibt. Lärmschutz und die Entwicklung der Infrastruktur rund um den BER hat sie sich auf ihre Fahnen geschrieben.

Lärmschutz bleibt Thema

Der BER ist in Blankenfelde-Mahlow ein heißes Eisen. Dort geht es vor allen Dingen um den richtigen Umgang mit dem Lärmschutz. Das gilt für sämtliche Baumaßnahmen der Gemeinde. „Wir müssen den Gesamtlärm reduzieren“, sagt Dietlind Biesterfeld, die Vorsitzende der SPD Blankenfelde-Mahlow. Lärmschutz solle nicht zur Verkleinerung des Wohnraums führen, sondern als Außendämmung auf Kosten des BER durchgeführt werden.

Bürgermeister Ortwin Baier (ebenfalls SPD) sieht vornehmlich Bauvorhaben als Aufgabe der Gemeinde im kommenden Jahr. 26 Wohneinheiten für seniorengerechtes Wohnen entstehen in der Käthe- Kollwitz-Straße. Dort favorisiert Baier das Projekt des „autonomen Wohnens.“ In der Karl-Liebknecht-Straße sind 1,7 Millionen Euro im Haushalt für das Gesundheitszentrum eingeplant. 10 Millionen stehen für einen Erweiterungsbau des Gymnasiums zur Verfügung, der statt einer Altbausanierung entstehen soll. Bei dem Thema „Altanschließer“ wartet der Blankenfelder Bürgermeister noch auf eine Antwort des Landes. Hier sieht er das Land in der Pflicht, die säumigen Beträge vollständig zu erstatten.

Von Krischan Orth

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