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Baby Richard wird Pate von Alpaka-Stute „Maja“

Luckenwalde Baby Richard wird Pate von Alpaka-Stute „Maja“

Richard Huth feierte am Sonnabend nicht nur seinen ersten Geburtstag. Er wurde gleichzeitig Pate von Alpaka-Stute „Maja“, das Zeremoniell war eine Premiere im Luckenwalder Tierpark. Mit 250 Euro im Jahr wird seine Familie das Jungtier künftig unterstützen. Außer den Huths gibt es schon 26 andere Tierpaten in Luckenwalde.

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Alexander und Mareike Huth mit Söhnchen Richard im Alpaka-Gehege. Richard ist nun der Pate von Vierbeiner „Maja“ (r.).

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Taufe eines vierbeinigen Bewohners mitten im Luckenwalder Tierpark hat Michael Geißler schon öfter erlebt. Die Namensweihe eines kleinen Menschen zwischen Affen-Gehege und Luchs-Bau war für den Tierparkchef am Sonnabend eine Premiere.

Mit vielen bunten Luftballons zog eine 25-köpfige Party-Gesellschaft in den Tierpark, um den ersten Geburtstag von Richard Huth und gleichzeitig seine Namensgebung zu feiern. Was für die meisten Gäste eine Überraschung war: Richard bekam mit Birgit Schollbach und Karsten Huth nicht nur zwei Paten für seinen künftigen Lebensweg an die Seite gestellt, er selbst wurde auch Pate. Das Alpaka-Mädchen „Maja“ ist nun sein Patentier.

Vorsichtig geht Familie Huth mit den Alpakas auf Tuchfühlung

Vorsichtig geht Familie Huth mit den Alpakas auf Tuchfühlung.

Quelle: Elinor Wenke

„Die kleine Dame erblickte im März in unserem Tierpark das Licht der Welt“, berichtete Michael Geißler, „und sie wird in unserer Einrichtung bleiben, da wir mit einem neuen jungen Hengst wieder frisches Blut in die Alpaka-Familie geholt haben.“ Während des Tierparkfestes im August war das zottelige Stutfohlen auf den Namen „Maja“ getauft worden. 27 Tierpaten gibt es inzwischen für den Luckenwalder Tierpark, Richard ist garantiert der jüngste. Mit etwa 250 Euro im Jahr wird seine Familie künftig die Betreuung von „Maja“ unterstützen.

Die Idee hatten seine Eltern Mareike und Alexander Huth. Sie waren mit ihrem Sprössling schon oft im Luckenwalder Tierpark. „Wir möchten unserem Kind die Liebe zum Tier vermitteln, und wo geht das besser als im Tierpark“, sagte Alexander Huth, „und er kann sich über lange Zeit verantwortlich fühlen.“ Als Dankeschön weist eine kleine Tafel am Gehege auf den jungen Sponsor hin. Der Knirps wäre am Sonnabend am liebsten gemeinsam mit den kuscheligen Vierbeinern durchs Gehege gestiefelt. Die zeigten sich einerseits neugierig, andererseits scheu angesichts des ungewöhnlichen Besuches an ihrer Futterkrippe.

Alpakas sind robust, genügsam und freundlich

Rednerin Martina Tischler, die die Namensweihe zelebrierte, wies auf das Charakteristische der Alpakas hin: „Die Vorfahren stammen aus Südamerika. Sie kommen mit großen Höhen und eisiger Kälte zurecht, sind genügsam und freundlich zu Menschen. Und sie fühlen sich in ihrer Familie und mit ihren Verwandten am wohlsten“, sagte sie. Das seien hervorragende Voraussetzungen für eine Patenschaft zwischen Richard und seiner „Maja“. Auch die Bedeutung von Richards Vornamen wurde geklärt. Er kommt aus dem Althochdeutschen und setzt sich aus den Silben „Rich“ (für reich und mächtig ) und „hart“ (für stark) zusammen.

25 Luftballons mit guten Wünschen stiegen in den Himmel. Eine Aufgabe könnte Richard mit ein bisschen Glück bis zur Volljährigkeit begleiten: „In einem Tierpark kann ein Alpaka schon mal 20 Jahre alt werden“, sagte Geißler.

Von Elinor Wenke

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