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Teltow-Fläming Baby ist Pate für Esskastanie
Lokales Teltow-Fläming Baby ist Pate für Esskastanie
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00:28 01.05.2018
Zufriedene Gesichter bei den Bochowern um Familie Hanske: Baby Ludwig (M.) bekommt seinen eigenen Baum. Quelle: Isabelle Richter
Bochow

Jedes Jahr zur selben Zeit, tut sich etwas im Niedergörsdorfer Ortsteil Bochow. Der 25. April gilt seit Jahren als Stichtag für eine beliebte Baumpflanzaktion der Dorfbewohner. Auch in diesem Jahr gab es in Bochow Zuwachs. Mehrere Dorfbewohner pflanzten den Baum des Jahres – eine Esskastanie – am Dorfteich, auch „Puhl“ genannt.

Erstmals Baum des Jahres 2012 gepflanzt

Die Aktion besteht bereits seit 2012 und ist inzwischen zu einer Tradition in Bochow geworden. Mit einem besonderen Anlass fing damals alles an. „Der erste Baum wurde anlässlich unseres 20. Firmenjubiläums auf dem Betriebsgelände gepflanzt“, berichtet Johannes Schmidt. Der Geschäftsführer der Firma Oehnaland Holzverarbeitung hatte damals eine Lärche besorgt. „Die ist inzwischen schon sechs, sieben Meter hoch“, so der Bochower.

Familie spendet Esskastanie

Weil die Pflanzaktion so gut ankam, wurde sie daraufhin jedes Jahr in seinem Heimatdorf weitergeführt – natürlich immer in Verbindung mit einem triftigen Grund. Den hatten in diesem Jahr auch Diana und Georg Hanske. Die Spender der gerade erst gepflanzten Esskastanie sind im November vergangenen Jahres erneut Großeltern geworden. Ludwig heißt der jüngste Spross ihres Sohnes und seiner Lebensgefährten.

Im Herbst können die ersten Früchte geerntet werden

„Ich fand die Idee Klasse“, sagte Paul Hanske über die besondere Widmung seiner Eltern. Auch Baby Ludwig, nach dem die fünf Jahre alte Esskastanke benannt wurde, beobachtete das Spektakel genauestens und blickte zufrieden auf seinen grünen Namensvetter.

Baby Ludwig (M.) ist Namens-Pate für den Baum. Quelle: Isabelle Richter

Im Spätherbst können ihre essbaren Früchte geerntet werden. Zur Taufe des Baumes wurde im Anschluss an die Setzung feierlich angestoßen. Großmutter Diana Hanske wünschte sich dabei, dass die Wurzeln ihres Enkelkindes genauso fest in Bochow verankert bleiben, wie die des jungen Baumes.

Neben dem Ehepaar Hanske gab es in den vergangenen Jahren viele weitere Baumspender in Bochow. Eine Fichte, ein Feldahorn oder eine Eiche zieren seit dem unter anderem das Ortsbild. Um den passenden Standort für die Bäume kümmert sich Ortsvorsteher und Gemeindearbeiter Gerd Knappe.

Von Isabelle Richter

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