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Teltow-Fläming Backofen der Marke Eigenbau
Lokales Teltow-Fläming Backofen der Marke Eigenbau
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00:18 12.06.2017
Siegfried Schaldach hat einen Backofen gebaut. Quelle: foto Margrit Hahn
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Trebbin

Siegfried Schaldach kann es nicht lassen. Nachdem er die Trebbiner Wassermühle, den Löwendorfer Turm und den Pariser Eiffelturm im Miniaturformat gebaut hat, ist es dieses Mal ein Backofen geworden. Im Februar begann er, seine Idee umzusetzen. Ein 200-Liter-Metallfass und Schamottsteine sind das Innenleben seines Werkes. Der Tüftler hat sowohl an die Isolierung als auch an die Belüftung gedacht. Eine Zwischendecke aus Steinen dient als Ablage fürs Backwerk.

„Ich habe mir überlegt, wie es funktionieren könnte und es hat gepasst. Es ist einfach, praktisch und funktioniert super“, sagt Schaldach. Der ein Meter hohe Schornstein verrät, worum es sich bei dem Bauwerk handelt. Und damit es schön aussieht, wurde es mit Holz verkleidet und mit Dachsteinen gedeckt. Das gesamte Häuschen ist 2,50 Meter hoch und 1,35 Meter breit.

Inzwischen hat der Trebbiner den Ofen schon mehrmals auf 220 Grad angeheizt. Dafür verwendet er Holz. Eine Stunde dauert es, bis er das fertig gebackene Brot aus dem Ofen nehmen kann. „Ich habe in den Backofen ein Geheimfach eingebaut für Weinflaschen, damit meine Frau sie nicht sieht“, berichtet Siegfried Schaldach lachend. Er schätzt dass der Backofen eine Tonne wiegt. „Mit dem Hubwagen kann man ihn problemlos transportieren“, fügt der pensionierte Kachelofen- und Kaminbauer hinzu. Nachdem Brot und Brötchen gut gelungen sind, will er sich demnächst an Kuchen wagen. Die Nachbarschaft konnte seine Backkunst schon testen. Wobei er jedes Mal andere Zutaten verwendet. Neben verschiedene Mehlsorten, Wasser und Öl sind das Nüsse, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Möhren.

Von Margrit Hahn

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