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Teltow-Fläming Bäume blockieren Wanderweg
Lokales Teltow-Fläming Bäume blockieren Wanderweg
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00:18 07.07.2017
Heide Wolffgramm mit ihren Enkeln Florian (M.) und Leopold vor einem umgestürzten Baum, der den Weg blockiert. Quelle: Foto: Christian Zielke
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Rangsdorf

Wer derzeit rund um den Rangsdorfer See wandern möchte, muss einige Umwege in Kauf nehmen. Auf dem Weg zwischen der Seeschule und der „Russenbrücke“ hat der Sturm mehrere Bäume umgeworfen.

„Es ist sehr beschwerlich da durch zu kommen, vor allem, wenn man ein Fahrrad hat“, sagt Heide Wolffgramm. Die Rangsdorferin erkundet die Gegend gerne gemeinsam mit ihren Enkeln Florian und Leopold. Für die beiden Jungs sind die Barrieren eher ein Abenteuer, doch Heide Wolffgramm hat Mühe, ihr Fahrrad durch das Dickicht am Wegesrand zu tragen, auch wenn die Wanderer dort in den vergangenen Wochen bereits neue Wege ins Grün getreten haben.

„Ich würde mir wünschen, dass sich jemand zuständig fühlt und die Bäume beseitigt“, sagt sie. Schließlich blockieren die mächtigen Stämme und Kronen den offiziellen Wanderweg „Ba­ruther Linie“, der sich von Blankenfelde-Mahlow bis nach Ba­ruth schlängelt. Auch viele Rangsdorfer nutzen den Weg gerne für Spaziergänge.

Bauhof muss zuerst Pflichtaufgaben abarbeiten

Im Rangsdorfer Rathaus ist das Problem mit den Bäumen bekannt. Zuständig für die Beseitigung ist der kommunale Bauhof, doch dessen Arbeitspensum können die zehn Beschäftigten dort schon jetzt kaum schaffen. In einer 2015 von der Gemeindevertretung beschlossenen Prioritätenliste rangiert die Pflege von Wanderwegen auf dem 10. Platz. „Es ist eine freiwillige Aufgabe“, sagt Bürgermeister Klaus Rocher (FDP). Die könne man erst erledigen, wenn die Pflichtaufgaben geschafft sind und da gab es nach den Stürmen und Dauerregentagen der vergangenen Wochen einiges zu tun.

Dennoch, so Rocher, soll der Bauhof in der kommenden Woche mit Motorsägen anrücken und die Bäume auf dem Wanderweg beseitigen. Für einen anderen Baum, der den Weg an der Krummen Lanke blockiert, sei der Kreis zuständig. Den habe die Gemeinde bereits informiert.

Von Christian Zielke

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