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Bahn prüft Vorschläge zu Tunneln

Bewegung bei Diskussion um Dresdner Bahn in Blankenfelde-Mahlow Bahn prüft Vorschläge zu Tunneln

Die Deutsche Bahn will einige der Vorschläge der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow zu den künftigen Unterquerungen der Bahnstrecke im Ort prüfen. Die Gemeinde will vor allem Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger erreichen.

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Der Bahnübergang in Mahlow gehört zu denen, die umgebaut werden

Quelle: Christian Zielke

Blankenfelde-Mahlow. Gute Nachrichten zum geplanten Ausbau der Dresdner Bahn konnte Ines Haserodt vom Bauamt der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow verkünden. Auf der jüngsten Bauausschusssitzung berichtete sie von einem Arbeitstreffen zum Ausbau der Dresdner Bahn mit Vertretern der Deutschen Bahn Anfang Mai.

Bei den Gesprächen hat das Unternehmen signalisiert, einige Vorschläge der Gemeinde, die diese im Februar in einer Stellungnahme formuliert hatte, genauer prüfen zu wollen. So sollen für mehrere der geplanten Unterführungen Machbarkeitsstudien erstellt werden. An der Berliner Straße in Mahlow sei ein separater Tunnel für Autos und für Fuß- und Radfahrer denkbar. Dafür müssten vermutlich die Gleise höher gelegt werden. Die ursprünglich von der Bahn vorgeschlagene Tunnelvariante war bei der Gemeinde durchgefallen, da sie nicht breit genug für eine vollwertige Straße und einen Geh- und Radweg war. Motorisierten und unmotorisierten Verkehr voneinander zu trennen, gehört auch zu den Überlegungen für den künftigen Tunnel an der Trebbiner Straße. Dort hält die Bahn zwar weiter an der von der Gemeinde abgelehnten Hufeisenform fest, will aber zumindest einen separaten Tunnel für Fußgänger und Radfahrer auf Höhe der Poststraße prüfen. Eine diagonale Verlängerung der Trebbiner Straße zum Berliner Damm komme nicht infrage, weil dafür zu viele Häuser abgerissen werden müssten und die Anbindung der Mahlower Straße schwierig wäre.

Am Tunnelweg in Blankenfelde hat das Eisenbahnbundesamt der Bahn einen Strich durch die Planungen gemacht. Die geplanten Rampen für Fußgänger seien nicht genehmigungsfähig, sagte Ines Haserodt. Nun sei zu prüfen, ob die Rampen verbreitert werden sollen oder ob eine neue Brücke für die S-Bahn gebaut werden muss.

Am Tunnel der Karl-Marx-Straße hat die Bahn von sich aus signalisiert, neu zu planen. Die ursprünglich dort vorgesehenen Geh- und Radwege waren zu schmal. Radfahrer hätten vor dem Tunnel absteigen und ihr Fahrrad schieben müssen. Für den von der Gemeinde geforderten breiten Tunnel der Ziethener Straße zwischen Mahlow-Waldblick und dem Roten Dudel soll die Gemeinde eine Prognose erstellen, wie sich der Verkehr entwickelt, falls das Feld zwischen der L76 und der Berliner Stadtgrenze eines Tages bebaut ist.

Von Christian Zielke

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