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Teltow-Fläming Balanceakt
Lokales Teltow-Fläming Balanceakt
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18:35 20.02.2013
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TREBBIN

Unter Ächzen und Pusten werden die anstrengenden Figuren ausgeführt. In der Physiotherapie-Praxis „Aktivsport Trebbin“ zeigt Henrike Schulze, wie man sich richtig streckt und verknotet.

Besonders wichtig: Das Powerhouse (Kraftwerk) muss während der ganzen Zeit aktiv sein. Die Rede ist von der Region rund um den Bauchnabel. „Stellt euch vor, ihr schlüpft in eine enge Hose“, veranschaulicht es Schulze. Ich ziehe den Bauch ein, anspannen müssen wir ihn ebenfalls – der imaginäre Knopf am Hosenbund soll schließlich nicht abplatzen.

Mit strammer Körpermitte geht’s los: Die Arme schwingen und drehen sich nach rechts und links, die Hüfte soll bewegungslos bleiben. Mir gelingt das nicht. Henrike Schulze stabilisiert mich, damit ich die Übung richtig ausführen kann. Dann sind die Beine dran. Mit ihnen sollen wir abwechselnd Schnecken in die Luft malen. Als nächstes: der Vierfüßlerstand. Auf Knie und Unterarme gestützt wird weiter gestreckt – dass man dabei stets den Bauch anspannen muss, erleichtert die Sache nicht. Je mehr Zeit vergeht, desto anspruchsvoller werden die Figuren und ich merke, dass man auch ohne viel Bewegung den Puls in die Höhe treiben kann. Wie ein Brett sollen wir uns über dem Boden halten, Arme und Beine abwechselnd bewegen. Mein Bauch und die Hände zittern vor Anstrengung, ich hole keine Luft, beiße die Zähne zusammen, um die Spannung durchzuhalten. Leider verkehrt.

„Immer schön weiter atmen“, ermahnt uns die Trainerin. Sie zählt das Ende an. Noch fünf Sekunden! „Vier, drei, zwei, eins. . . und eine schaffen wir noch!“ Sie hat uns ausgetrickst. „Und Lächeln dürft ihr auch dabei. Den Muskelkater gibt’s umsonst dazu“, neckt uns Henrike Schulze. Jetzt geht es in „herabschauenden Hund“. Sieht unbequem aus, bedeutet aber einen Moment zum Durchschnaufen. Weiter geht es im Sitzen. Wir sollen die Beine von uns und nach oben strecken, die Hände berühren die Fußsohle. Aua!

Sabine Hintze kennt das Prozedere. Seit fünf Jahren macht die Arzthelferin Pilates. „Es ist eine angenehme Anstrengung. Das Training hilft meinem Körper. Ich habe zum Beispiel weniger Kopfschmerzen als früher.“ Durch die Übungen werden Bauch und Rücken gestärkt, erklärt Schulze. „Beim Pilates wird vor allem die Tiefenmuskulatur angesprochen.“ Zudem werden Balance und Stabilität verbessert. Tatsächlich merke ich bei einigen Lektionen, wie schwer es fällt, das Gleichgewicht zu halten. „Balance muss trainiert werden. Wir verlieren diese Fähigkeit, weil sie in unserem Alltag am Schreibtisch nicht gebraucht wird“, erläutert Schulze. (Von Nadine Pensold)

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