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Teltow-Fläming Balsam für bös verwundete Buche
Lokales Teltow-Fläming Balsam für bös verwundete Buche
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14:52 21.02.2018
Die Hakenkreuz-Wunde, die mit einem Beil in den Baum geschlagen worden war, wurde mit einem Schutzmittel überstrichen. Quelle: Stadt Jüterbog
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Jüterbog

Wie dem Baum geholfen werden kann, in den Vandalen ein Hakenkreuz hineingeschlagen haben, bewegt die MAZ-Leser.

Wie berichtet, ereignete sich der Vorfall am Valentinstag im Jüterboger Schlosspark. Das 30 mal 30 Zentimeter große als verfassungsfeindlich eingestufte Symbol war vermutlich mit einem Beil oder einer Axt in die Baumrinde geschlagen worden. Das passende Werkzeug zur Tat wurde von der Polizei nicht vorgefunden.

118 Jahre alte Rotbuche schwer beschädigt

Bürgermeister Arne Raue (parteilos) ist erschüttert: „118 Jahre alt und eigentlich kerngesund ist die Rotbuche. Nun hat sie eine Wunde – leider sehr tief eingehauen.“ Eine Expertin begutachtete den Schaden. „Da sich die Stadt Jüterbog mit den Schadensverursachern nicht auf eine Stufe begeben und auch dem Baum nicht noch mehr Schäden zumuten wollte, haben wir die Schadstelle mit LacBalsam bestrichen“, so Raue weiter. Auf ein großflächiges Entfernen der Rinde verzichtete man.

Balsam nimmt Farbe der Rinde an

Das Baumwundverschlussmittel „LacBalsam“ fördere die Heilung und habe eine ähnliche Farbe wie die Rinde, sodass das Symbol verblassen werde, sagt Raue. Sollte sich der Schaden trotzdem ausweiten, droht doch noch die Baumfällung.

Fahndung nach den Tätern

„Der Baum ist so gut wie es irgendwie geht verarztet, und wir hoffen, dass sich keine Faulstellen in der Beschädigung entwickeln und sich kein Befall mit Pilzen daraus ergibt – es wäre schade um diese stattliche Buche, wenn sie wegen solch einer Aktion am Ende doch noch gefällt werden müsste“, sagt Raue und hofft auf die Ergreifung der Baumfrevler. „Die Stadtverwaltung und die Polizei nehmen jederzeit gern sachdienliche Hinweise entgegen, die zur Ergreifung des oder der Täter(s) führen“, so Raue weiter.

Von Alexander Engels

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