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Teltow-Fläming Barockfeuerwerk und Fackelzug
Lokales Teltow-Fläming Barockfeuerwerk und Fackelzug
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06:05 14.07.2016
Kloster Zinnas Ortsvorsteherin Gabriele Schröder. Quelle: Peter: Degener
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Kloster Zinna

Bis ins Jahr 1848 reicht die Geschichte des Schul- und Heimatfestes in Kloster Zinna zurück. Am Freitagabend und dem darauffolgenden Sonnabend wird mit einem traditionsreichen Programm an die Feste der Vorjahre angeknüpft. Fackelzug, Barockfeuerwerk und Spielmannszug prägen den Vorabend. Am Sonnabend werden Traditionen wie der Bändertanz und Flämingtrachten auf der Bühne am Platz vor der Neuen Abtei präsentiert, bevor am Abend mit Live-Musik und Disko ganz neuzeitlich gefeiert wird.

Fackelzug zum Auftakt des Schul- und Heimatfestes

Der Fackelzug zum Auftakt der Feiern startet am Freitag um 21 Uhr am Denkmal des Lehrers Eduard Wegener am Webhaus. „Dieser Mann hatte das Fest ursprünglich ins Leben gerufen“, sagt Ortsvorsteherin Gabriele Schröder (SPD). Sie ist auch die Vorsitzende des Festkomitees. „Dort engagieren sich der Förderverein des Ortes, die Freiwillige Feuerwehr und der Ortsbeirat , daneben aber auch Einzelpersonen wie Ingrid Rosenzweig von der Kirchengemeinde oder Heike Birnbaum von der Kita“, sagt Schröder. Sie wünscht sich im ganzen Ort so ein Engagement, doch ihr ist der Ärger über manche Einwohner anzusehen.

Programm zum Schul- und Heimatfest

Mit einem Fackelzug wird das Fest am Freitag ab 21 Uhr am Webhaus in Kloster Zinna eröffnet. Um 22.30 Uhr wird das Barock-Feuerwerk vor der Neuen Abtei des Klosters gezündet, wo anschließend getanzt wird.

Am Sonnabend beginnt das Bühnenprogramm des zweiten Festtags um 15 Uhr vor dem Kloster mit traditionellen Tänzen und einer Show der Kita „Pittiplatsch“ und der Scholl-Grundschule Jüterbog. Ab 18 Uhr gibt es Live-Musik und Gesang von jungen Musikern der Kreismusikschule.

„Leider werden längst nicht mehr so viele Häuser wie früher für das Schul- und Heimatfest mit Girlanden und Kerzen in den Fenstern geschmückt und wenige überliefern noch, was den Ort früher ausgemacht hat“, sagt sie. Wenige bemühten sich, Traditionen wie den Bändertanz oder das „Kariedeln“ am Leben zu erhalten.

Positive Rückmeldung von jungen Klosteranern

Der Heimatverein hatte sich wegen Nachwuchsproblemen im Frühjahr aufgelöst. Nun hat sie die Jugend im Ort angesprochen , künftig im Festkomitee mitzuwirken und positive Rückmeldungen bekommen. „Viele sind hier aufgewachsen und nicht weggezogen, sondern haben Häuser gebaut und Familien gegründet“, sagt Schröder. So sollen künftig nicht stets dieselben Leute beim Aufbau und der Durchführung der Feste allein helfen.

Sorgen wegen Streit um Grafschaft-Neubau

Doch trotz dieser Aussichten macht Schröder etwas Sorgen: Der Streit um die Remise des Hotels Grafschaft hat Unruhe nach Kloster Zinna gebracht. Für Schröder sind Tradition und Gegenwart aber kein Widerspruch. „Hier lassen sich Alt und Neu verbinden. Wir wollen trotz der Klostergeschichte nicht im Mittelalter leben und das ist uns mit der Grafschaft und der modernen Remise bisher auch gelungen“, sagt sie.

Dass ein Nachbar den Abriss des Hauses fordert, empfindet sie als „absolute Katastrophe“. „Es ist schade, dass unser Ort durch den Streit um diesen Bau in ein schlechtes Licht geraten ist, denn etliche Bürger setzen sich für den Erhalt des Gebäudes ein“, sagt sie.

Von Peter Degener

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