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Teltow-Fläming Barrierefreier Bahnsteig-Zugang in Sicht
Lokales Teltow-Fläming Barrierefreier Bahnsteig-Zugang in Sicht
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00:17 11.03.2017
Ost-Bahnsteig Großbeeren: für Behinderte unerreichbar Quelle: Stark
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Großbeeren

Endlich rückt ein barrierefreier Zugang zum Ostgleis am Bahnhof Großbeeren in greifbare Nähe: Der Bauausschuss empfiehlt dem Gemeinderat einstimmig, dass Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen über einen Weg mit Bahnübergang zur Abfahrt der Züge Richtung Berlin gelangen.

Großbeeren kämpft seit vielen Jahren um den Zugang

Seit vielen Jahren kämpft der Zuzugsort Großbeeren um einen solchen barrierefreien Zugang; dafür hatte er vor langem eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. „Ärgerlich daran ist nach wie vor, dass sich die Gemeinde drum kümmern muss, und nicht die Bahn“, sagte Bauamtsleiter Lutz Ritter am Montag vor den Ausschussmitgliedern. Wie mehrfach berichtet lehnt es die Bahn hartnäckig ab, diesen Zugang zu bauen. Argument: Die Nutzerzahlen wären zu gering, um solche Nachrüstungskosten zu rechtfertigen. Gegenwärtig hat der West-Bahnsteig einen Zugang mit langer Rampe vom Parkplatz aus, der Ost-Bahnsteig ist für Behinderte praktisch unerreichbar. Das Problem dort: Wegen der vielen Straßen, Leitungen und Gleise kostet ein Zugang in jedem Fall mehr als eine halbe Million Euro. Eine Förderung würde es durchaus geben, erklärt Ritter, doch brauche das Ministerium erst mal eine Empfehlung der Kommune.

Drei Varianten vorgestellt

Das Ingenieurbüro Heinz und Staadt stellte dem Bauausschuss am Montagabend drei Varianten vor. Dabei geht es in jedem Fall um einen Zugang von Osten aus. Das heißt jedoch: Die Anschlussgleise von der Anhalter Bahn ins GVZ müssen gequert werden. Das geht entweder mit einer Fußgängerunterführung für rund 850 000 Euro, einem Bahnübergang – in der Fachsprache einer Reisesicherungsanlage  – für rund 502 000 Euro oder mit einer Fußgängerbrücke, wahlweise nur zum Bahnsteig Ost oder über die ganze Anhalter Bahn gleich mit. Das würde 1,15 oder 1,67 Millionen Euro kosten. Nun muss die Gemeindevertretung noch zustimmen.

Von Jutta Abromeit

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