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Teltow-Fläming Drei neue Ladesäulen für E-Autos eröffnet
Lokales Teltow-Fläming Drei neue Ladesäulen für E-Autos eröffnet
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06:49 30.08.2018
Baruths Bürgermeister Peter Ilk an der Ladesäule. Quelle: Andreas Staindl
Baruth

Elektrofahrzeuge können jetzt auch in Baruth betankt werden. Der Energiedienstleister Edis hat drei Ladesäulen im Stadtgebiet aufgestellt, die die Stadt finanziert hat. Eine Säule steht am Verwaltungssitz in Baruth, eine im Museumsdorf Glashütte und die dritte an der Sporthalle in Petkus.

Stadt investiert 35 000 Euro

Sie wurden von Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) und dem Edis-Kommunalbetreuer Heiko Nimpsch am Mittwoch offiziell in Betrieb genommen. „Wir wollen helfen, die öffentliche Ladeinfrastruktur in der Region zu verbessern und E-Mobilität nach Baruth bringen“, sagte Ilk. „Ich hoffe, dass andere Kommunen im Landkreis Teltow-Fläming mitziehen, damit noch mehr Bürger auf Elektrofahrzeuge umsteigen. Schön wäre es, wenn an jedem Rathaus in unserem Landkreis eine Ladestation stehen würde.“ 35.000 Euro haben die drei Ladesäulen gekostet. 21.000 Euro davon sind Eigenmittel der Stadt, 14.000 Euro kommen aus einem Fördertopf des Bundes. Edis übernimmt die Wartung und die Abrechnung. Für den Bürgermeister lohnt sich die Investition: „Mit den Ladesäulen bringen wie die E-Mobilität in den Blick der Menschen vor Ort und schaffen damit die Grundlage für Vertrauen und gesellschaftliche Akzeptanz in diese neue Technologie.“

Zwei Ladepunkte pro Säule

Die Ladepunkte sind öffentlich zugänglich. Jede Säule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt. Die Dauer des Ladevorgangs unterscheidet sich je nach Fahrzeugtyp. „Mehr als zwei Stunden dauert eine Komplettladung aber nicht“, sagt Heiko Nimpsch. Der Strom wird derzeit pauschal abgerechnet, ab 2019 nach der Menge. Von der aktuellen Pauschale von 5,95 Euro gehen 50 Cent an die Stadt. „Je mehr Leute die Ladestation nutzen, umso mehr Geld haben wir in der Stadtkasse“, sagt Peter Ilk. Doch das ist für ihn nicht entscheidend: „Der Ausbau der E-Mobilität ist ein wichtiger Teil der Energiezukunft. Da wollen wir als Stadt Baruth natürlich dabei sein.“

Ladesäulen sind auch Investition in den Tourismus

Die Ladesäulen sind für Heiko Nimpsch auch eine Investition in den Tourismus: „Wer ein Elektrofahrzeug fährt schaut, wo sich Ladesäulen befinden; dafür gibt es eigene Apps“, sagte er. Während das Auto lädt, hätten die Besitzer die Möglichkeit, sich die Stadt anzuschauen und vielleicht etwas zu essen. Die Stadt hat die Säulen deswegen bewusst an Orten mit viel Publikumsverkehr aufgestellt.

Die drei Ladestationen werden in das deutschlandweite Eon-Drive-Netzwerk integriert. Es hat derzeit über 4000 Ladepunkte. Zudem denkt die Verwaltung über die Anschaffung von Elektrofahrzeugen nach. Auch Ladestationen für E-Bikes hat die Stadt im Blick.

Von Andreas Staindl

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