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Baruth investiert in Bahnhof

Geld freigegeben Baruth investiert in Bahnhof

Die Baruther Stadtverordneten haben 60 000 Euro für den weiteren barrierefreien Ausbau des Bahnhofs freigegeben. Er soll mit Rampen für Rollstuhlfahrer zugänglich werden.

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Bürgermeister Peter Ilk

Quelle: Frank Pechhold

Baruth. Die Stadtverordneten in Baruth haben während ihrer Beratung kürzlich 60 000 Euro genehmigt. Das Geld ist für den Bau eines barrierefreien Zugangs im Bahnhof der Stadt vorgesehen. Ursprünglich waren dafür nur 25 000 Euro eingeplant. Weil die Stadt eine eigenfinanzierte Rampenlösung favorisiert möchte, entstehen Mehrkosten. Es fallen nicht kalkulierte Planungskosten durch ein Ingenieurbüro in Luckenwalde an, da weitere Planungen nur von Unternehmen ausgeführt werden, die von der Bahn qualifiziert sind.

In diesem Zusammenhang musste die Kommune auch einen Auftrag für die Planung der elektrischen Energieanlagen über das Ingenieurbüro an die DB Projektbau GmbH auslösen. Für die Finanzierung sollen 40 000 Euro aus den für die Parkflächen am Sportplatz Baruth vorgesehenen Mitteln sowie über 20 000 Euro aus den Mitteln für den Gehweg Spielplatz Borgsheidchen kommen.

Wie der Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) sagt, soll weiter investiert werden. Eine wichtige Priorität habe die Feuerwehr. In Dornswalde und Merzdorf sollen im nächsten Jahr neue Gerätehäuser gebaut werden. Für das Feuerwehrhaus Klasdorf ist eine Sanierung geplant. Zudem ist die Anschaffung einer Drehleiter im Wert von 600 000 Euro vorgesehen. Auch in die Infrastruktur wird investiert. Der Wohnpark „Heideweg“ soll erschlossen und vermarktet, der Wiesenweg in Baruth und die Ferdinand-von-Lochow-Straße in Petkus sollen erneuert werden. Beim Bau der Bahnbrücke bei Klein Ziescht ist die Kommune mit einer Million Euro im Boot, beim Umbau des Bahnhofs in Ba-ruth mit 1,9 Millionen Euro.

Zur positiven Bilanz dieses Jahres gehöre auch die Entwicklung des Bildungsstandorts Baruth. Der neue Hort dort wächst, soll im nächsten Sommer eingeweiht werden. Auch zwei Jubiläen stehen 2016 an. Der Denkmalort Glashütte feiert seinen 300. Geburtstag, die Stadt Baruth 400 Jahre Stadtrecht. Auch wenn die Haushaltslage wegen Gewerbesteuerrückzahlungen 2016 „angespannt“ ist, wie Peter Ilk sagt, sieht er die Stadt Baruth dennoch „für die Zukunft gut aufgestellt. Wir können auch weiterhin eigenständig bleiben.“

Von Andreas Staindl

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