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Bau-Boom: Ludwigsfelde hat bald 30.000 Einwohner

Ludwigsfelde Bau-Boom: Ludwigsfelde hat bald 30.000 Einwohner

Die Stadt Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) liegt im Speckgürtel Berlin. In der Stadt und der Umgebung gibt es unter anderem mit Mercedes, Siemens und Rolls-Royce mehrere große Arbeitgeber. In den kommenden Jahren wird die Stadt deutlich wachsen und könnte die 30.000-Einwohner-Marke knacken. Grund dafür ist ein enormes Bauvorhaben.

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Stadtteil Ludwigsdorf wächst weiter: Die künftigen Straßen der Rousseau-Siedlung werden angelegt.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. In den kommenden Wochen wird Ludwigsfelde einwohnermäßig den nächsten Tausender überschreiten; derzeit leben in der größten Stadt des Kreises knapp 26.000 Einwohner (größte Kommune ist Blankenfelde-Mahlow mit über 26.000 Einwohnern). Sind in Ludwigsfelde alle derzeitigen Baustellen vollendet und alle Planungen realisiert, überschreitet die Stadt in wenigen Jahren die 30.000-Einwohner-Marke.

Diverse Wohnungen werden fertig

Gerade sind drei Stadtvillen am Dachsweg mit 24 Wohnungen fertig, zwei weitere solcher Häuser sind in Planung und sollen den Wohnpark am Brunnen komplettieren. Am Struveweg im Stadtteil Struveshof werden neun Grundstücke erschlossen. An der Potsdamer Straße vollendet die Märkische Heimat gerade 44 neue Wohnungen. Ein privater Investor baut am Hirschweg 43 Wohnungen, am Dachsweg/Ecke Fuchsweg entstehen elf Seniorenwohnungen und in fast allen Ortsteilen sind private Häuslebauer am Wirken.

Größtes Baugebiet ist Ludwigsdorf

Das derzeit mit Abstand größte Baugebiet im Kreis Teltow-Fläming jedoch ist der Stadtteil Ludwigsdorf in der Ahrensdorfer Heide. Dort wird die in fünf Bauabschnitten gewachsene Waldsiedlung fertig, alle rund 200 Grundstücke sind verkauft; in den kommenden Monaten entstehen dort die letzten Ein- und Zweifamilienhäuser. Dahinter, auf dem ehemaligen Feld Richtung Ahrensdorf, werden zurzeit die ersten Straßen des künftigen Rousseau-Parks angelegt. Sie sollen nach Gesprächen zwischen der Stadt und dem Investor Callidus GmbH nach französischen Kommunen benannt werden, wie Bürgermeister Andreas Igel (SPD) die Stadtverordneten jüngst informierte. So wird es dort einen Pariser Platz geben und Ringstraßen namens Toulouse, Colmar, Nizza, Marseille, Lille oder Straßburg. Fast alle 370 Grundstücke an diesen künftigen Straßen sind bereits verkauft. Callidus-Geschäftsführer Wolfgang Kleiner rechnet damit, dass dieser Teil eins des Rousseau-Parks bis Mitte 2019 in fünf Abschnitten vollendet wird. Parallel dazu laufen die Planungen für Teil zwei des Parks mit weiteren deutlich mehr als 500 Grundstücken. „Dafür arbeiten wir gerade am nächsten Bebauungsplan, den wir im Februar fertig haben wollen“, so Kleiner. Diese Grundstücke gehen demnächst in die Vermarktung. Der Verkaufserfolg habe sein Team wirklich überrascht, sagt der Manager.

Kita mit 170 Plätzen geplant

Zum Konzept Rousseau-Park gehören neben einer Kita mit 170 Plätzen ein kleines Einkaufszentrum mit Biomarkt und einigen Geschäften sowie eine Streuobstwiese. Die werde nicht öffentlich zugänglich sein, erklärt Kleiner. Sie werde privat bewirtschaftet und gehöre als Gemeinschaftsanlage den umliegenden Grundstückseigentümern. „In diesem abgeschlossenen Bereich gibt es Treffpunkte für Menschen verschiedener Altersklassen und die Nutzer vereinbaren, wie sie mit diesem Areal umgehen“, so der Geschäftsmann.

Schon jetzt ist der Verbindungsweg von Ludwigsdorf zur Autobahnzufahrt Ludwigsfelde West nicht mehr durchgehend befahrbar. Von der Rheinstraße aus endet er in der Waldsiedlung, im Rousseaupark ist er Baustraße. „Das werden auch künftig nur kleinteilige Anliegerstraßen, so dass sich dieser Weg als Abkürzung nicht lohnt. Wir wollen dort keinen Durchgangsverkehr“, erklärt Kleiner.

Von Jutta Abromeit

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