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Bauausschuss stimmt für Tempo-30-Zonen

Am Mellensee Bauausschuss stimmt für Tempo-30-Zonen

Wechselstimmung herrschte Donnerstag im Bauausschuss der Gemeinde Am Mellensee. Einstimmig gaben die vier Mitglieder die Empfehlung ab, Tempo-30-Zonen in mehreren Ortsteilen einzurichten. Weiter unterstützen sie den Wunsch der Fernneuendorfer, die Straße An der Dorfaue in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwandeln.

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An drei Stellen in der Gemeinde Am Mellensee soll der Verkehr von Tempo 50 auf Tempo 30 reduziert werden.

Quelle: foto: dpa

Am Mellensee. Tempo-30-Zonen sollen für mehrere Ortsteile der Gemeinde Am Mellensee beim Straßenverkehrsamt Teltow-Fläming beantragt werden. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Bauausschusses Donnerstagabend aus.

Von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde will das Verkehrsamt die Höchstgeschwindigkeit auf der Sperenberger Puschkinstraße im Bereich Anne-Frank-Grundschule und Kita „Wirbelwind“ reduzieren, zeitlich begrenzt von 6 bis 18 Uhr. Darüber informierte Bauamtsleiter Thomas Reetz. Weiter wolle die Verwaltung dem Amt drei Vorschläge für Tempo-30-Zonen unterbreiten: Klausdorf, Zossener Straße 23 c, im Bereich der Tagespflege Krüger; Saalow, Horstweg, im Bereich der Pflegeeinrichtung „Saalower Berg“; Saalow, Lücke, vor der Kita „Storchennest“. Grundlage für die Anträge seien neue Regelungen in der Straßenverkehrsordnung. „Nun haben wir die Möglichkeit, die Fußgängerüberwege auf der Puschkinstraße in Sperenberg und an der Krankenpflege Krüger in Klausdorf zu behalten und eine Tempo-30-Zone zu bekommen“. Für die Lücke vor der Saalower Kita votierte der Ausschuss gegen eine 30er Zone.

Fernneuendorfer wollen Dorfaue verkehrsberuhigen

Zustimmung gab es dafür, fast ganz Fernneuendorf als Tempo -30-Zone und die Straße An der Dorfaue als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Dafür hatten die Bürger mehrheitlich auf Einwohnerversammlung gestimmt. Der Ortsbeirat folgte dem Votum einstimmig. „Den Wunsch nach einer 30er Zone kann ich gut nachvollziehen“, so Marcus Gottlob (FW/CDU). Einige Lkw und Anwohner rasen auf dem Kopfsteinpflaster mit 50 und mehr Sachen lang. Dann wackeln wie berichtet Fensterscheiben und Gläser im Schrank. Gottlob zufolge brächte eine verkehrsberuhigte Dorfaue – wo sich der Spielplatz befindet – mehr Sicherheit für die Kinder. Bauamtsleiter Reetz sagte, dass es wenig Sinn mache, die von Linienbussen als Wendeschleife genutzte Dorfaue in eine Spielstraße umzuwandeln. Hier genüge eine Tempo-30-Zone. Dem widersprach der Bauausschuss-Vorsitzende Theo Boss (UWG). „Wenn sich die Bürger für eine Spielstraße ausgesprochen haben, sollten wir das auch so an das Straßenverkehrsamt weitergeben“.

Von Frank Pechhold

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