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Baubeginn am Berliner Damm

Mahlow Baubeginn am Berliner Damm

Mit dem ersten Spatenstich hat am Mittwochvormittag der Ausbau des Berliner Damms in Mahlow begonnen. In den kommenden Monaten wird dort die Buckelpiste beseitigt. Land und Gemeinde investieren insgesamt 1,7 Millionen Euro.

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Bürgermeister Ortwin Baier, Staatssekretärin Ines Jesse und Axel Duty vom WAZ (v.l.) beim ersten Spatenstich.

Quelle: Andrea von Fournier

Mahlow. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten am Mittwochvormittag den ersten Spatenstich zum vierten Bauabschnitt des Straßenbauprojekts Berliner Damm in Blankenfelde-Mahlow. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Blankenfelde-Mahlows Bürgermeister Ortwin Baier (SPD) und Axel Duty, Technischer Leiter des Wasser- und Abwasserzweckverbands (WAZ), stießen symbolisch nagelneue Spaten in den Rasen vor einem der drei Einkaufsmärkte, Landtagsabgeordneter Helmut Barthel (SPD) griff sich die Schubkarre mit Pflastersteinen unter dem Applaus der Erschienenen.

825 Meter lange Buckelpiste wird erneuert

Albrecht Klein, Vorstandsvorsitzender des Landesbetriebs Straßenwesen (LS), Siegmund Trebschuh, Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, Landtags- und Kreistagsabgeordnete sowie Mitarbeiter des LS und der Firma Eurovia hatten sich am Baustellenschild eingefunden. Damit haben die Bauarbeiten auf der Ortsdurchfahrt Mahlow der L792 – das ist der Berliner Damm ab Kreisverkehr Carl-von-Ossietzky-Straße – offiziell begonnen.

Im Auftrag des Landesbetriebs baut das Unternehmen Eurovia Verkehrsbau die 825 Meter Buckelpiste, heute gepflastert und teilweise asphaltiert, innerhalb eines Jahres grundständig aus. Der WAZ ist wegen der partiell neu zu verlegenden Trinkwasserleitung ebenso mit im Boot wie die Gemeinde, die Gehweg und Beleuchtung verantwortet. „Es ist gut, dass es endlich losgeht“, so Ortwin Baier. „Wir sind riesig froh, dass wir vor sechs Jahren bereits den Radweg daneben mit dem Landesbetrieb endausgebaut haben“, fügt er hinzu. Dieser wurde sehr gut angenommen und wird nicht angetastet.

Wohnqualität wird nach der Sanierung höher sein

Baier erinnerte sich daran, dass er bereits 2002 nur wenige Meter entfernt gestanden habe und ob des jämmerlichen Straßenzustands den Kopf geschüttelt habe. „Die Bauarbeiten sollten ein Jahr später losgehen“, so der Bürgermeister lachend. Inzwischen ist der Berliner Damm von der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in Blankenfelde bis zur Carl-von-Ossietzky-Straße fertig, und im neuen Bauabschnitt sind die ersten Arbeiter dabei, den Straßenbelag zu entfernen. Fünf Millionen Euro sind schon verbaut, rechnete Staatssekretärin Jesse vor, von den im vierten Abschnitt eingeplanten 1,7 Millionen kommen 1,3 Millionen vom Land, der Rest vom WAZ und Gemeinde.

Die Wohnqualität werde sich durch die Verringerung der Lärmbelästigung durch den Asphaltbelag erhöhen und ein besseres Fahren und sichereres Gehen auf Rad- und Gehweg sind zu erwarten. Ortwin Baier vergaß bei aller Freude um die baldige Fertigstellung nicht zu erinnern, dass die L792 auch noch eine andere Seite hat: „In Richtung Jühnsdorf wartet auch noch Arbeit“.

Ivo Jackisch, Bauleiter der Eurovia, wies darauf hin, dass die Einkaufsmärkte in jeder Bauphase erreichbar sind.

Von Andrea von Fournier

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