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Teltow-Fläming Bauboom und Großinvestitionen
Lokales Teltow-Fläming Bauboom und Großinvestitionen
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05:50 30.12.2017
. Am 31. März 2017 wurde an der Ecke Clara-Zetkin-Straße und Lise-Meitner-Straße der Grundstein für drei Häuser mit insgesamt 50 Wohnnungen der Ludwigsfelder Wohnungsgenossenschaft LWG gelegt. Im zweiten Halbjahr 2018 sollen die Häuser bezugsfertig sein. Quelle: Christian Zielke
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Ludwigsfelde

Es wird gebaut und investiert in der Boomregion südlich von Berlin. Hier unsere Chronik der wichtigsten Ereignisse:

Teltow-Fläming ist eine Boomregion – Wirtschaft und Technik spielten auch im Jahr 2017 eine wichtige Rolle, es passierte viel. Wir blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres.

Januar: Erst Opal, dann Eugal – In Baruth beginnen die Planungen für eine neue Erdgas-Pipeline. Eugal soll russisches Gas von der Ostsee bis nach Tschechien leiten. In Baruth ist eine weitere Verdichterstation geplant. Proteste wie bei der Opal-Pipeline gibt es kaum.

Februar: Hostel in der Platte – In Ludwigsfelde planen Investoren, das ehemalige IFA-Kombinatsgebäude zum Hostel umzubauen. Als die Stadt das nicht genehmigt, beantragen die Investoren dort ein Bordell einzurichten.

März: Kontroverse Energie – Das Verwaltungsgericht stoppt den Bau von sechs Windrädern bei Wünsdorf. Die Bürgerinitiative „Freier Wald“ hatte gegen die Rodung der Bäume und für die Umsiedlung von Eidechsen gekämpft – und Recht bekommen.

April: Arbeitskampf beim Brause-Riesen – Im Coca-Cola-Werk in Genshagen steht die Produktion still. In der Tarifrunde fordert die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) mehr Geld für die Beschäftigten. Kurz darauf einigt man sich.

Mai: Mitte komplett – Jahrzehntelang spaltete die Autobahn Ludwigsfelde. Nun findet die Stadt mit den Ludwig-Arkaden dort ihr verbindendes Element. Am 11. Mai wird der vierte und letzte Bauabschnitt der „neuen Mitte“ eröffnet.

Juni: Renaissance in Rangsdorf – Berühmte Nahmen wie Beate Uhse, Heinz Rühmann und Claus Schenk Graf von Stauffenberg sind mit dem Rangsdorfer Flugplatz verbunden. Nach mehr als 20 Jahren des Verfalls gibt es Hoffnung für das Areal rund um das ehemalige Bücker-Flugzeugwerk. Das Unternehmen Terraplan möchte dort Wohnungen errichten und die denkmalgeschützten alten Werkshallen erhalten.

Juli: Volles Haus im GVZ – 20 Millionen Euro investiert die Firma Alcaro für die Erweiterung des Log-Plaza-Logistikzentrums in Großbeeren. Auf Mietersuche für die 15 000 Quadratmeter große Halle will man sich später begeben, doch das sollte in der boomenden Region kein Problem sein. Mit dem Spatenstich ist das Güterverkehrszentrum so gut wie komplett.

August: Bahn zum Feiern – Vor 25 Jahren fuhr die S-Bahn wieder nach Mahlow und Blankenfelde. Dort feierte man das Jubiläum und träumt von der Verlängerung der Strecke nach Dahlewitz und Rangsdorf.

September: Belastungsprobe für Hochtechnologie – Der britische Triebwerkshersteller Rolls Royce eröffnet in Dahlewitz ein neues Prüfzentrum für die Reduktionshauptgetriebe. Ab 2025 sollen die effizienten und leistungsstarken Antriebe für Großflugzeuge auf den Markt kommen.

Oktober: Technik auf dem Abstellgleis – In Rangsdorf nimmt die Bahn das Stellwerk Pramsdorf außer Betrieb. Moderne Technologie hat es überflüssig gemacht. Das Gebäude wird abgerissen.

November: Ausgefeiert – Aus dem alten Baumarkt in Ludwigsfelde wird ein Lackierzentrum für Autos. Jahrelang war der ehemalige Hagebaumarkt eine beliebte Tanzlocation. Ein Berliner Investor baut die Halle für 5,6 Millionen Euro um. Künftig werden dort nicht mehr Bässe dröhnen, sondern Roboter Farbe aufsprühen.

Von Christian Zielke

Im Sommer hieß es noch, dass der Verkauf des Rangsdorfer Bücker-Geländes Ende des Jahres unter Dach und Fach sein könnte. Für einen dreistelligen Millionenbetrag sollen auf der denkmalgeschützten Fläche mehr als 350 Wohnungen und ein Sportzentrum entstehen. Offenbar sind sich das Land und der Investor Terraplan noch nicht ganz einig.

02.01.2018

Knallen kann jeder, singen nicht. Eingeladen zur Silvestersingwoche wurde auch in diesem Jahr nach Dahme. Beim Gottesdienst zu Silvester und beim Abschlusskonzert am Neujahrstag ist zu hören, was dabei herausgekommen ist.

02.01.2018

Luckenwalde hat ein abwechslungsreiches Jahr hinter sich. Kultureller Höhepunkt war „Sound City“, das landesweite Musikschul-Festival. Politisch ging es vor allem um die Bürgermeisterwahl, aus der Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) unangefochten hervorging. Sie konnte sich gleich weiter um Probleme wie Kitaplatz-Mangel und Baumfällungen kümmern.

29.12.2017
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