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Teltow-Fläming Bauhof entsorgt den Silvestermüll
Lokales Teltow-Fläming Bauhof entsorgt den Silvestermüll
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00:25 08.01.2016
Neujahrsputz durch den Bauhof: Silke Schaumberg, Corinna Schäfer, Jana Götze und Ralf Tischler (v.l.n.r.) sorgen für Sauberkeit. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Jedes Jahr dasselbe Lied und Leid! Nach Silvester sind Straßen und Wege übersät mit den Resten des silvesterlichen Feuerwerks. Hölzerne Vierkantstäbe und bunte Plastekappen der Raketen, zerfetzte Papierreste von Chinakrachern und die Überreste der immer beliebter werdenden Feuerwerksbatterien.

Wer den ganzen Dreck anschließend wegräumt, ist eigentlich klar: die Anwohner. Sie müssen die Bürgersteige säubern. Für die Straßenreinigung sorgen dann die Reinigungsfahrzeuge, die regelmäßig ihre Touren fahren. Nur dort, wo die Kehrmaschinen nicht entlangfahren, müssen die Anwohner auch die Straßen fegen. Unabhängig davon, ob sie selber das Feuerwerk abgebrannt haben, oder es die Nachbarn oder sonstige Hobby-Pyromanen waren.

Doch wer kehrt dort den Dreck weg, wo es keine unmittelbaren Anwohner gibt? In Luckenwalde ist das der städtische Bauhof. Der ist nicht nur für die allgemeine Straßenreinigung zuständig, sondern auch für die Pflege und Sauberhaltung aller öffentlichen Plätze und Grünanlagen. Und da gibt es unmittelbar nach dem Neujahrstag viel zu tun.

„Wir haben schon am Sonnabend mit sechs Mitarbeitern zentrale Orte sauber gemacht“, berichtet Frank Dunker, Leiter des Luckenwalder Bauhofs. Mit dabei war Corinna Schäfer, die am Samstag zwischen dem Neujahrstag und dem Sonntag ihren Dienst und den Besen schieben musste. „Wir haben gleich nach Neujahr den Berliner Platz hinter dem Bahnhof, den Bahnhofsvorplatz, den Markt, den Boulevard, die Lämmergasse, den Platz hinter dem Rathaus und den Nuthepark gereinigt“, berichtet Corinna Schäfer. Außerdem habe man die Papierkörbe entleert, die weniger mit Papier als vielmehr mit Flaschen gefüllt waren.

Am Montag ging die Arbeit weiter. Mit zehn Bauhofsmitarbeitern nahm man sich alle Nebenflächen und Anlagen vor. So zum Beispiel auch den Ehrenhain zwischen dem Friedrich-Gymnasium und dem Tierpark. Dort hatte es noch am Sonntag ziemlich wüst ausgesehen. Am Montag machte der Platz dagegen schon einen viel zivileren Eindruck. Dort scheinen sich die Anwohner beziehungsweise Verursacher der Silvesterknallerei zwischenzeitlich doch des Mülls erbarmt und das meiste weggeräumt zu haben. Die Bauhofmitarbeiter Corinna Schäfer, Jana Götze, Silke Schaumberg, Ralf Tischer und Norbert Geier fanden nur noch vereinzelte Überreste der Silvesternacht.

Erfahrungsgemäß dauere es laut Frank Dunker etwa eine Woche, bis alle Spuren beseitigt seien. Dabei schaut der Bauhof-Chef stets auf die Wettervorhersage. Für den heutigen Dienstag muss mit den ersten Schneefällen gerechnet werden. Da schieben die ersten Kollegen ab 4 Uhr in der Frühe ihren Dienst. Das wiederum bedeutet, dass nun weniger Kollegen für die Beseitigung des Silvestermülls eingesetzt werden können. Ein weiteres Problem: „Bei diesen Minustemperaturen können wir keine Kehrmaschinen einsetzen“, so Dunker. Trotzdem hofft er, bis Mittwoch alles beseitigt zu haben, ansonsten warte man, bis es wieder etwas wärmer wird.

Von Hartmut F. Reck

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