Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Baumpflege behindert Busverkehr
Lokales Teltow-Fläming Baumpflege behindert Busverkehr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:17 15.02.2017
Die Gemeinde Großbeeren lässt in Heinersdorf während der nötigen Totholzbeseitigung auch gleich den Fahrbahnrand befestigen. Quelle: Abromeit
Heinersdorf

Niemand in Großbeeren ahnte, dass der sogenannte Totholzschnitt an den Straßen im Ortsteil Heinersdorf Schulbusse ausfallen lässt und den öffentlichen Busverkehr fast lahm legt. Doch es passierte, weil niemand die Busfahrer von der Straßensperrung informierte.

Die Baumpflege in den zurückliegenden Wochen an der Pendlerstrecke Osdorfer Straße war für Privatfahrer wegen der Umleitung belastend. Doch die Gemeinde als Baulastträger ist zur Gefahrenabwehr verpflichtet. Beim nächsten Streckenabschnitt nun, der alten B101 zwischen Heinersdorf und der Kreuzung L 76 seit Ende vergangener Woche, fiel gleich der Schulbus aus. Der Grund: Niemand hatte die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) von der Sperrung und der nötigen Umleitung informiert. Verpflichtet dazu wäre die Straßenverkehrsbehörde gewesen, zusätzlich hätten es auch der Baubetrieb oder die Gemeinde machen können. Weil auch dort niemand daran dachte, kamen die Schulbusse am ersten Tag nicht durch. Ein Vater fragte dann auch bei der Gemeindevertretersitzung: „Wie kommen die Schulkinder wieder nach Hause?“ Ein Heinersdorfer hakte nach: „Man kommt auch gar nicht den Pflasterweg nach Teltow durch, weil dort alles zugeparkt ist.“

Bürgermeister: Am Problem wird gearbeitet

An diesem Problem werde gearbeitet, hieß es von der Rathausspitze. Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) sagte: „Wir schicken das Ordnungsamt vorbei, aber Heinersdorf bleibt erreichbar.“ Was fehle, seien die öffentlichen Verbindungen, so Ahlgrimm, man bemühe sich um einen kleinen Bus zwischen Heinersdorf und Großbeeren. Dieses Problem ist gelöst, sagte auf MAZ-Nachfrage der Hauptamtsleiter und stellvertretende Bürgermeister Uwe Fischer: „Wir haben inzwischen die Zusage von der Verkehrsgesellschaft, dass sie trotz des Umwegs über die B-101-Kreuzung Heinersdorf einmal morgens die Schulkinder abholt und einmal nachmittags die Schulkinder wieder nach Haus bringt.“ Beim restlichen Busverkehr jedoch – dem stündlichen Bus der Linie 710 vom S-Bahnhof Buckower Chaussee über Heinersdorf und Großbeeren zum Bahnhof Ludwigsfelde zwischen 5 und 22 Uhr – müsse der Abzweig nach Heinersdorf entfallen. „Wir haben jetzt von einem Taxi-Unternehmen in Mahlow die Zusage, Heinersdorf für die Verbindung von und nach Großbeeren wenigstens dreimal am Tag anzufahren“, so Fischer.

Betroffen sind im 800 Einwohner-Ortsteil Heinersdorf vor allem die 450 Menschen, die direkt im Dorf wohnen.

Von Jutta abromeit

Der Kreisverband Luckenwalde der Gartenfreunde hat einen neuen Vorsitzenden. Marcel Klabunde hat das Amt von Werner Fränkler übernommen. Der Verband vertritt die Interessen von mehreren Kleingartensparten zwischen Siethen und Treuenbrietzen mit mehr als 1200 Parzellen.

15.02.2017

Bei einem Besuch in der Druckerei der MAZ in Potsdam haben die Schüler der Jüterboger Kastanienschüler einen Blick hinter die Kulissen der Zeitungsproduktion werfen dürfen. Die wichtigste Erkenntnis: Damit die MAZ jeden Tag im Briefkasten liegen kann, sind viele Menschen und beeindruckend große Maschinen nötig.

04.03.2018

Kunst am Bau muss nicht abgehoben sein. Sie kann auch mitten aus dem Leben kommen. Schüler der 8. und 9. Klassen haben in den vergangenen Wochen das Treppenhaus gestaltet. Zu sehen sind sie selbst als Schatten an den Wänden. Die Idee dazu stammt aus den Ursprüngen der Menschheit.

15.02.2017