Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Baumpflege behindert Busverkehr

Großbeeren Baumpflege behindert Busverkehr

Niemand informierte die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming, dass im Großbeerener Ortsteil Heinersdorf ein Abschnitt der Busstrecken gesperrt ist, alle Behörden hatten es versäumt oder vergessen, die Baumschnitt-Arbeiten anzukündigen. Deshalb fuhr am ersten Tag der Sperrung nachmittags kein Schulbus die Kinder nach Haus.

Voriger Artikel
Kleingartenverband mit neuer Spitze
Nächster Artikel
Zentrale Figur für den Treffpunkt Waldhaus fehlt

Die Gemeinde Großbeeren lässt in Heinersdorf während der nötigen Totholzbeseitigung auch gleich den Fahrbahnrand befestigen.

Quelle: Abromeit

Heinersdorf. Niemand in Großbeeren ahnte, dass der sogenannte Totholzschnitt an den Straßen im Ortsteil Heinersdorf Schulbusse ausfallen lässt und den öffentlichen Busverkehr fast lahm legt. Doch es passierte, weil niemand die Busfahrer von der Straßensperrung informierte.

Die Baumpflege in den zurückliegenden Wochen an der Pendlerstrecke Osdorfer Straße war für Privatfahrer wegen der Umleitung belastend. Doch die Gemeinde als Baulastträger ist zur Gefahrenabwehr verpflichtet. Beim nächsten Streckenabschnitt nun, der alten B101 zwischen Heinersdorf und der Kreuzung L 76 seit Ende vergangener Woche, fiel gleich der Schulbus aus. Der Grund: Niemand hatte die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) von der Sperrung und der nötigen Umleitung informiert. Verpflichtet dazu wäre die Straßenverkehrsbehörde gewesen, zusätzlich hätten es auch der Baubetrieb oder die Gemeinde machen können. Weil auch dort niemand daran dachte, kamen die Schulbusse am ersten Tag nicht durch. Ein Vater fragte dann auch bei der Gemeindevertretersitzung: „Wie kommen die Schulkinder wieder nach Hause?“ Ein Heinersdorfer hakte nach: „Man kommt auch gar nicht den Pflasterweg nach Teltow durch, weil dort alles zugeparkt ist.“

Bürgermeister: Am Problem wird gearbeitet

An diesem Problem werde gearbeitet, hieß es von der Rathausspitze. Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) sagte: „Wir schicken das Ordnungsamt vorbei, aber Heinersdorf bleibt erreichbar.“ Was fehle, seien die öffentlichen Verbindungen, so Ahlgrimm, man bemühe sich um einen kleinen Bus zwischen Heinersdorf und Großbeeren. Dieses Problem ist gelöst, sagte auf MAZ-Nachfrage der Hauptamtsleiter und stellvertretende Bürgermeister Uwe Fischer: „Wir haben inzwischen die Zusage von der Verkehrsgesellschaft, dass sie trotz des Umwegs über die B-101-Kreuzung Heinersdorf einmal morgens die Schulkinder abholt und einmal nachmittags die Schulkinder wieder nach Haus bringt.“ Beim restlichen Busverkehr jedoch – dem stündlichen Bus der Linie 710 vom S-Bahnhof Buckower Chaussee über Heinersdorf und Großbeeren zum Bahnhof Ludwigsfelde zwischen 5 und 22 Uhr – müsse der Abzweig nach Heinersdorf entfallen. „Wir haben jetzt von einem Taxi-Unternehmen in Mahlow die Zusage, Heinersdorf für die Verbindung von und nach Großbeeren wenigstens dreimal am Tag anzufahren“, so Fischer.

Betroffen sind im 800 Einwohner-Ortsteil Heinersdorf vor allem die 450 Menschen, die direkt im Dorf wohnen.

Von Jutta abromeit

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
955520b0-12fc-11e8-9039-e4d533068ab6
Willkommen, liebe Babys, in Teltow-Fläming!

Die MAZ begrüßt die Neugeborenen im Landkreis Teltow-Fläming! Die Babys, die vor allem in den Krankenhäusern in Luckenwalde und Ludwigsfelde zur Welt gekommen sind, lächeln uns in dieser Bildergalerie an.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg