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Teltow-Fläming Baumscheiben sollen besser gepflegt werden
Lokales Teltow-Fläming Baumscheiben sollen besser gepflegt werden
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10:52 07.09.2017
Negativbeispiel in Sachen Pflege: In der Neuen Beelitzer Straße sind vorgesehene Pflanzflächen völlig verwildert. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Die Stadt Luckenwalde will ihre Einwohner ermuntern, Baumscheiben vor ihren Häusern zu pflegen beziehungsweise zu bepflanzen. Darauf verständigte sich die Verwaltung mit dem Ordnungsausschuss auf Antrag der CDU/FDP-Fraktion.

Die hatte von der Stadt gefordert, Baumscheiben stadteigener Grundstücke regelmäßig zu säubern und zu pflegen, Patenschaften für Baumscheiben an Leer-Grundstücken zu etablieren und den Bürgern einen Ratgeber-Flyer an die Hand zu geben, wie Baumscheiben optimal gepflegt werden. Außerdem schlugen die Christdemokraten vor, einen Quartiersfonds für die Bepflanzung mit mehrjährigen Stauden einzurichten und ein Pflanzfarbkonzept für ein einheitliches Straßenbild zu erarbeiten.

Positive und negative Beispiele

Das aktuelle Erscheinungsbild ist äußerst unterschiedlich. Einige Baumscheiben sind liebevoll gepflegt und bepflanzt, wie in der Schützen- oder Breitscheidstraße, andere mit Wildwuchs, Hundekot und Müll übersät. Sylvia Ott beispielsweise bemängelte am MAZ-Lesertelefon, dass in der Neuen Beelitzer Straße vorgesehene Baumpflanzflächen völlig verwildert sind, während wenige Meter weiter gepflegte Bäume den Straßenrand säumen.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) vermittelte zunächst einen Zwischenstand. „Laut Straßenreinigungssatzung sind die Anlieger verpflichtet, die Baumscheiben von Unrat frei zu halten; eine Bepflanzungspflicht gibt es nicht“, sagte sie. Die Stadt nehme derzeit eine Bestandsaufnahme vor, welche Baumscheiben sich in ihrer Zuständigkeit befinden. An anspruchsvollen Stellen werde man den Pflegestandard möglicherweise erhöhen.

Keine strikten Vorgaben

„Nach dem Vorbild des BUND Leipzig wollen meine Kollegen selbst einen Flyer mit Empfehlungen erstellen“, sagte sie. Strikte Vorgaben lehne sie ab, um engagierte Bürger nicht abzuschrecken. Statt Patenschaften zu vergeben, plädierte sie dafür, gute Beispiele besonders zu würdigen.

Der Ausschuss einigte sich darauf, den CDU/FDP-Antrag nicht in der nächsten Stadtverordnetensitzung zu behandeln, sondern erst dann, wenn der Flyer fertig ist.

Von Elinor Wenke

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