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Teltow-Fläming Baustart für Neue Mitte rückt näher
Lokales Teltow-Fläming Baustart für Neue Mitte rückt näher
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00:26 29.08.2015
Um Stellplätze und Zufahrten geht es noch; hier ein Ausschnitt aus der Visualisierung der Stadtplaner für die Neue Mitte von Ludwigsfelde.
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Ludwigsfelde

Es kommt Bewegung in das Verfahren zu der seit Monaten überfälligen Baugenehmigung für das 20-Millionen-Projekt Stadtzentrum Ludwigsfelde. Mit einer Sondersitzung der Stadtverordneten soll die letzte Genehmigungshürde genommen werden, sagte Torsten Klaehn, der Baufachbereichsleiter und amtierende Rathaus-Chef am Dienstag.

Wie berichtet, hängt es bei dem Mammutvorhaben nur noch an einer einzigen Unterschrift. Die wird gegeben, wenn das Problem Stellplatz-Zufahrten unter der Autobahn geklärt ist. Einigen müssen sich im Landesbetrieb Straßenwesen die für Autobahn und Landesstraßen zuständigen Bereiche. Denn vor Ort gibt es eine Besonderheit: oben die beiden aufgestelzten Autobahn-Trassen, unten Stellplätze an einer Landesstraße. Nach Klaehns Worten gibt es jetzt den Entwurf einer Nutzungsvereinbarung für die Flächen unter der A10. „Wird die akzeptiert, kann der Kreis den zweiten Bauabschnitt, die Einzelhandelsfläche zum Klubhaus hin, genehmigen.“

Auf diese Genehmigung wartet der Investor, das niederländische Unternehmen Ten Brinke. Es beginnt erst mit grünem Licht für den Gesamtkomplex. Zu dem gehört westlich der Autobahn der erste Bauabschnitt mit der seit mehr als zehn Jahren avisierten neuen Polizeiwache und dem neuen Edeka-Domizil. „Bekommen wir das alles so hin, könnte noch im September der 1. Spatenstich für unsere Neue Mitte erfolgen“, so Klaehn. Vom Landesbetrieb gab es bis Redaktionsschluss keine Antwort.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion unterstützen 42 Ludwigsfelder die Baufachleute im Rathaus: Nach dem MAZ-Beitrag am 14. August „Fehlende Genehmigung verzögert Zentrumsbau“ initiierten Roland Schmidt und Peter Sobania eine Unterschriftensammlung und machten mit einem Schreiben an den Landesbetrieb Druck, dass diese Genehmigung kommen möge. Die Briefschreiber waren zu großen Teilen an den Bürgerforen zur Planung des Projekts Neue Mitte beteiligt und „in froher Erwartungshaltung“, wie es bei ihnen heißt. Sie erklärten gegenüber dem Landesbetrieb Verständnis für Prüfvorschriften solcher Investition, baten jedoch „höflich“ um „schnellen Fortgang“. Klaehn bedankt sich für die unerwartete Hilfe: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Bürger die Verwaltung mit solchem Engagement unterstützen.“

Von Jutta Abromeit

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