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Baustelle bremst Kunden aus

Zossen Baustelle bremst Kunden aus

Seit drei Wochen wird in Zossen der erste Teilbereich der B 96 ausgebaut. Besonders die im Baustellenbereich ansässigen Händler haben es deshalb schwer. Sie beklagen Umsatzeinbußen und die schlechte Ausschilderung von Zufahrten und Umleitung. Voraussichtlich ab dem nächsten Donnerstag soll sich ihre Situation spürbar verbessern.

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Freitag wurde der alte Asphalt abgetragen.

Quelle: Frank Pechhold

Zossen. Der erste Abschnitt der Bundesstraße 96 wird seit drei Wochen in Zossen ausgebaut. Davon sind vor allem die Geschäftsleute an der Stubenrauchstraße betroffen. Einerseits beklagen sie massive Umsatzeinbußen. Andererseits kritisieren sie die Ausschilderung der Baustelle. Voraussichtlich ab dem nächsten Donnerstag sind die Läden wieder besser erreichbar.

Ungewöhnliche Ruhe im Angelshop

Ungewöhnlich ruhig ist es im Angelshop „Scheibe& Lamprecht“. „Sogar Stammkunden bleiben aus. Und das mitten in der Hauptsaison“, sagt Mitinhaber Torsten Lamprecht. Angelfreunde aus Rangsdorf und Umgebung rufen vorher bei ihm an und fragen nach der Erreichbarkeit des Ladens. Um solchen Nachfragen teilweise vorzubeugen, haben die Einkaufsmärkte Kaufland und Lidl Hinweistafeln aufgestellt. Einige Einzelhändler versuchen, ihre Kunden mit selbst gemalten Schildern zu informieren. „Die Baustellenzufahrt und die Umleitung sind schlecht ausgeschildert “, sagt Angelshop-Betreiber Lamprecht. Ringsum signalisieren Verkehrsschilder, wo überall Auto- und Motorradfahren verboten ist. Deshalb trauten sich die Kunden nicht, bis zur Baustelle zu fahren, so Lamprecht. Aber gemacht werden müsse die Straße. „Da müssen wir Geschäftsleute jetzt irgendwie durch.“

Kritik an Informationspolitik

„Zum Glück haben wir nicht nur Laufkundschaft“, sagt Frank Wetzel vom „Autohandel Tenzler“. Deshalb ist dort trotz Baustelle gut zu tun. Wetzel zufolge ändere sich „gefühlt alle fünf Minuten die Situation auf der Baustelle“. Wenn man uns mehr über die Arbeitsabläufe informieren würde, „dann könnten wir unsere Kunden vorwarnen, ob und wie wir erreichbar sind.“

Das gleiche Problem hat Möbelhaus-Inhaber Stephan Zandereit. „Wer sich hier nicht auskennt, der kommt nicht bis zu uns durch“, kritisiert er die Ausschilderung. Aktuell mache er rund 80 Prozent weniger Umsatz als sonst. „Die Baustelle schreckt viele Kunden ab“, sagt Zandereit. Wobei er mit den Bauarbeitern gut klar komme. „Wichtig ist, dass man Probleme anspricht. Dann läuft das.“

Landesbetrieb: Situation wird sich verbessern

Wie die MAZ Freitag beim Landesbetrieb Straßenwesen erfuhr, verbessert sich die Situation für die Geschäftsleute an der Stubenrauchstraße bald. Derzeit tragen Bauleute der Firma Matthäi mit schwerer Technik die alte Asphaltschicht zwischen Lidl und dem Möbelhaus Zandereit ab. Mittwoch soll die neue Asphaltgrundschicht eingebaut werden. Danach sind die Geschäfte einschließlich Shell-Tankstelle aus Richtung Zossen wieder erreichbar. Anschließend wird der kurze Abschnitt bis zum Straßenverkehrsamt fertig gestellt. An einem Wochenende wird der rund 800 Meter lange, von Lidl bis zum Hotel „Reuner“ reichende Straßenabschnitt komplett gesperrt, um die Asphaltdeckschicht aufzubringen. Der erste Ausbauabschnitt soll am 22. Juli fertig sein.

Von Frank Pechhold

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