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Baustelle mit blühenden Rosen

Sanierung und Erweiterung der Kita „Spiel mit“ in Jüterbog Baustelle mit blühenden Rosen

Der Innenausbau in der Kita „Spiel mit“ in Jüterbog hat begonnen. Die Arbeiten laufen planmäßig und sollen Anfang 2016 abgeschlossen sein. Dann werden dort 110 Kinder betreut werden können – 15 mehr als bisher.

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Trotz aller Bauarbeiten in der Kita „Spiel mit“ – die Rosen blühen.

Quelle: Fotos: Martina Burghardt (2)

Jüterbog. Die Rosen blühen unverdrossen, obwohl es auf der Baustelle der Kita „Spiel mit“ in Jüterbog seit Monaten hoch hergeht. Vergangenen Sommer waren die Kinder ins Kita-Haus am Neumarkt umgezogen, dann wurde herausgerissen und abgebaut, was kaputt ist und den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht.

Im ersten Quartal 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Rund 2,5 Millionen Euro wird die gründliche, seit langem dringend notwendige Sanierung kosten. Die Stadt erhält dafür unter anderem Fördermittel aus dem Bundesprogramm „U3” zur Erweiterung von Kindertagesstätten für Kinder unter drei Jahren. Zeitplan und Kostenrahmen werden nach derzeitigem Stand eingehalten, so die Auskunft der Fachleute.

Nachdem gerade neue Leitungen für die Energieversorgung verlegt worden sind, hat nun der Innenausbau begonnen. Die Mitglieder des Bau- und Sanierungsausschusses besichtigten bei ihrer jüngsten Zusammenkunft die Baustelle. Das entkernte Gebäude ist kaum wiederzuerkennen.

Längst verschwunden sind das Wellasbest-Zementdach und der Schornstein der einstigen Kohleheizung. Die Holzdecken wurden entfernt, der neue Dachstuhl bringt zurzeit echten Glanz in das 60 Jahre alte Gemäuer, das ringsherum trockengelegt ist und mit einer horizontalen Sperrschicht vor Feuchtigkeit in diesem sumpfigen Gelände geschützt sein wird. Mit einer großflächigen Fensterfront sind die erweiterten Gruppenräume im Erdgeschoss ausgestattet, das künftig ohne Stufen auskommt.

Im Moment braucht man noch etwas Fantasie, um sich vorzustellen, wie in einem Jahr 110 Kinder – 15 mehr als bisher – in sechs Gruppenräumen betreut werden. Die gesamte Grundfläche erhöht sich durch Anbauten von 740 auf 900 Quadratmeter.

Um den Abstand zum Nachbargrundstück einzuhalten, wurde ein Grundstücksstreifen dazugekauft. Der großzügige Spielplatz, der noch eine Weile von der Baustellenatmosphäre beherrscht wird, und eine Wiese zum Toben werden den Kleinen gefallen. Erweitert wurde das Haus nicht nur an der westlichen Seite, zum Spielplatz hin, sondern auch an der Rückseite zum Park. Dort befindet sich ein Treppenaufgang, der als Fluchtweg dient. Damit wird eine entscheidende Auflage des Brandschutzes erfüllt.

Von Martina Burghardt

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