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Baustoffhandel investiert in Jüterbog

Neue Halle und neue Jobs Baustoffhandel investiert in Jüterbog

Der Leipziger Baufachhändler Rothkegel baut seinen Jüterboger Standort aus und zieht aus alten Baracken an der B 101 in eine moderne Verkaufs- und Lagerhalle am Neuheimer Weg. Zu den Investitionen von 1,4 Millionen Euro kommen auch neue Arbeitsplätze im Verkauf hinzu.

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Acht Meter hoch ist die neue Lagerhalle des Baustoffhandels. Rechts entsteht eine überdachte Ladezone für die Kunden.

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Der Leipziger Baufachhändler Rothkegel gibt seine alte Niederlassung an der Bundesstraße 101 in Jüterbog auf und investiert in einen neuen Standort am Neuheimer Weg. Für 1,4 Millionen Euro wird dort gerade eine dreiteilige Halle aus Lager, Verkaufsfläche und Ladezone errichtet. Im April wurde die Bodenplatte gegossen. Jetzt sollen nur noch acht Wochen bis zur Eröffnung vergehen. „Unser Ziel ist der 7. Oktober“, sagt Gerrit Danneberg. Er ist seit 2006 Niederlassungsleiter des Baustoffhandels an der Bundesstraße.

Baracke als Standort völlig unzureichend

„Den Ansprüchen an einen modernen Baustoffhandel entsprachen die aus DDR-Zeiten stammenden Baracken schon lange nicht mehr“, sagt Danneberg. Schon die Geschäftsführung des „Wittenberger Baustoffhandels“, deren Standort Rothkegel 2015 übernommen hatte, wollte aus den Baracken raus. „Wir haben die Niederlassung mit einem Neubauprojekt samt Baugenehmigung übernommen“, sagt Geschäftsführer Richard Rothkegel.

Richard Rothkegel (l) ist Geschäftsführer des Leipziger Baustoffhandels

Richard Rothkegel (l.) ist Geschäftsführer des Leipziger Baustoffhandels. Gerrit Danneberg leitet die Jüterboger Niederlassung.

Quelle: Peter Degener

„Alles verbessert sich. Vor allem gibt es wesentlich mehr Platz“, erklärt Danneberg. Die Verkaufsfläche des Fachmarkts verdreifacht sich auf 500 Quadratmeter. Für Kunden wird eine 600 Quadratmeter große, überdachte Ladezone an die Lagerhalle angebaut. „Das ist ein Drive-In-Konzept, damit die Kunden ihre Ware im Trockenen einladen können“, so Danneberg. Die eigentliche Lagerhalle umfasst 1200 Quadratmeter. Anstatt wie bisher alles in der Fläche zu lagern, wird es dort Hochregale geben.

Zahl der Mitarbeiter wird steigen

Am neuen Standort gibt es nicht nur mehr Platz – auch die Zahl der Mitarbeiter soll steigen. „Wir haben seit Monatsanfang erstmals einen Azubi in Jüterbog, der zum Groß- und Außenhandelskaufmann ausgebildet wird“, sagt der Niederlassungsleiter. Auch sein Verkaufsteam soll sich künftig von vier auf acht Mitarbeiter verdoppeln, um die neuen Ausstellungsbereiche für Fliesen- und Bauelemente zu betreuen.

Daneben sind bei Rothkegel in Jüterbog vier Lageristen und ein Fahrer beschäftigt. Auch beim Umsatz steigen die Erwartungen. 2015 wurden in Jüterbog etwa drei Millionen Euro umgesetzt, wie Richard Rothkegel verrät. „Künftig sollen es vier bis fünf Millionen Euro sein“, erklärt der Geschäftsführer.

Das Unternehmen

Der Baustoffhande l Rothkegel wurde 1990 in Leipzig von Claus-Uwe Rothkegel gegründet. Sein Sohn Richard Rothkegel gehört zur Geschäftsführung.

Sieben Niederlassungen hat das Unternehmen im mitteldeutschen Raum zwischen Leipzig und Dessau. Es beschäftigt 170 Mitarbeiter.

Im Jahr 2015 übernahm Rothkegel den „Wittenberger Baustoffhandel“ in Jüterbog an der B101. Weitere Filialen im Land Brandenburg will das Unternehmen derzeit nicht eröffnen.

„Wir hatten lange mit dem Gedanken gespielt, an der Bundesstraße zu bleiben, aber dort gibt es keinen Bebauungsplan“, so Rothkegel weiter. Zudem gebe es am Neuheimer Weg mit dem Möbelhändler und dem Restpostenmarkt weitere große Firmen und nebenan entsteht gerade ein neues Wohngebiet.

70 Prozent der Kunden sind Baufirmen

Rothkegel sieht sich zwar in erster Linie als Händler für Baufirmen, die nach eigenen Angaben etwa 70 Prozent des Umsatzes ausmachen. Der Rest komme aber von Privatkunden. Was nach dem Auszug mit dem alten Standort passiert, weiß Rothkegel nicht. Das Areal wird bislang von einem bayerischen Investor angemietet.

Von Peter Degener

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