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Teltow-Fläming Bauwillige stehen Schlange
Lokales Teltow-Fläming Bauwillige stehen Schlange
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22:21 08.08.2014
Der Ludwigsfelder Investor Ralf Behrens plant solch klassische Stadtvillen. Bauen will er sie neben dem Brunnenpark am Wieselweg. Quelle: Repro MAZ
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Ludwigsfelde

Der Siedlungsdruck ins Berliner Umland ist inzwischen nicht nur in den Orten mit Seen spürbar, er erfasst dank ihrer Infrastruktur deutlich spürbar auch die von Waldstreifen durchzogene Industriestadt Ludwigsfelde. Das erlebten die Mitglieder des neuen Ludwigsfelder Bauausschusses am Mittwochabend im Rathaussaal sehr anschaulich. Sie hatten in ihrer ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode gleich über drei Wohnungsbauflächen zu beraten.

Bau von Einfamilien- und Doppelhäusern

Eine Ludwigsfelder Familie will im Stadtteil Struveshof zwischen ehemaligem Freibad und Landesinstitut neun Grundstücke eines knapp 9000 Quadratmeter großen Areals für den Bau von Einfamilien- und Doppelhäusern verkaufen. Kirsten Bös von der Bauleitplanung der Stadt erklärte, dass dort maximal zwei Vollgeschosse gebaut werden dürften. Erschlossen werden könnte diese Siedlung mit einer Privatstraße am Sputendorfer Weg. „Und die Familie müsste sich dazu bekennen, alle Kosten des Verfahrens zu übernehmen“, so Bös. Sie wollte von den Bauausschussmitgliedern wissen, ob die Stadt beginnen soll, auf dem zurzeit als Familienhundeplatz genutzten Gelände Baurecht zu schaffen. Die Schwierigkeit: Das Areal liegt im sogenannten Außenbereich, das macht ein Verfahren schwieriger als im Innenbereich und könnte zwei Jahre dauern. Die Bauausschussmitglieder empfehlen der Stadtverordnetenversammlung einhellig, das Vorhaben zu unterstützen.

In der Ahrensdorfer Heide entstehen Siedlungen

Zweites Plangebiet, für das sie ebenfalls einhellig ihre Empfehlung gaben, ist der vierte Bauabschnitt der Waldsiedlung im Stadtteil Ludwigsfelde. Dort ist seit gut einem Jahr die Firma Callidus aktiv, um das ehemals von Mercedes gekaufte und später mehrfach veräußerte Baugelände in der Ahrensdorfer Heide mit insgesamt rund 2000 Grundstücken in mehreren „Dörfern“ zu beleben. Nach den ersten drei Bauabschnitten– der erste wird bereits bezogen– ging es jetzt um den vierten mit weiteren 40 Grundstücken. Er trägt die Bezeichnung B-Plan 311 und heißt „Waldsiedlung. Am Gimpelweg“.

Barrierefreie Villen am Brunnenpark

Für ein drittes, jedoch innerstädtisches Bauvorhaben mit Mietwohnungen gab es bei einer Stimmenthaltung ebenfalls Zustimmung und damit die Empfehlung an die Stadtverordneten. Dieser Ludwigsfelder B-Plan Nummer 32 heißt „Stadtvillen am Brunnenpark“. Bauen will sie der Ludwigsfelder Ralf Behrens mit insgesamt 24 Wohnungen. In klassischem Stil sollen zwischen Wieselweg und „Kleeblatt“-Grundschule drei jeweils dreigeschossige Häuser entstehen. Das Erdgeschoss plant Behrens mit je drei Wohnungen, „die alle eine Terrasse haben und barrierefrei sind“, wie er der MAZ erklärt. „Das sind Wohnungen zum Beispiel für ältere Paare, die dort alles zu Fuß in der Nähe haben. Und wenn irgendwann einer von beiden stirbt, muss der andere nicht ausziehen.“ Die Häuser haben bewusst keinen Aufzug. „Das minimiert die Nebenkosten. Denn das Erdgeschoss nutzt den Aufzug nicht, müsste ihn aber mitbezahlen“, sagt der Investor. Ihm ist wichtig, dass die Wohnungen trotz ihrer Citylage ein großzügiges und beruhigtes Umfeld haben. Dazu soll auch der „Brunnenpark“ beitragen– das Gelände, auf dem mal die Brunnen-Gaststätte stand. Behrens will es offenbar mitgestalten.

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