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„Bayernfreunde“ feiern mehr als den Meistertitel

Jüterbog „Bayernfreunde“ feiern mehr als den Meistertitel

Regelmäßig fahren Jüterboger zu den Spielen des FC Bayern München. Die „Bayernfreunde Jüterbog“ existieren seit fünf Jahren und können durch die Erfolge der Bayern auch mit Kritik und Häme an ihrem Lieblingsverein leben. Wer nicht mit ins Stadion kommt, schaut gemeinsam mit den anderen Mitgliedern im „Fuchsbau“. Dort gibt es am Sonnabend auch ein „Meisterbierchen“.

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Beim Spiel gegen Dortmund im DFB-Pokal waren die Bayernfreunde in München. Viele Spiele schauen sie im Jüterboger „Fuchsbau“.

Quelle: Foto: privat

Jüterbog. Als Fan des FC Bayern hat man in der Regel mehr zu feiern, als andere Fußballfans. Die „Bayernfreunde Jüterbog“ feiern in diesen Tagen nicht nur den Deutschen Meistertitel, sondern auch das fünfjährige Bestehen ihres Fanclubs, der am 2. Mai 2012 gegründet worden ist.

Der Jüterboger Danilo Meyer ist der Vorsitzende der Bayernfreunde. Der 28-Jährige ist schon seit seiner Kindheit ein Bayernfan und hat die Leidenschaft für den Erfolgsclub vom Vater geerbt. „Ich stehe dazu. Mit der Kritik an den Bayern muss man leben. Es freuen sich eben alle anderen, wenn wir verlieren. Bei so vielen Erfolgen kann man das ertragen“, sagt Meyer.

Zuletzt war der Fanclub beim Pokal-Aus und der Meisterfeier dabei

„Ich bin selbst ehrgeizig und will als Spieler auch jede Partie gewinnen“, sagt der Amateurspieler, der als Rechtsverteidiger der Herrenmannschaft des FC Viktoria Jüterbog aufläuft. „Da gibt es auch mal ein Späßchen, wenn man verloren hat“, erzählt er.

Die vergangenen Tage waren für die Bayernfreunde ein Auf und Ab. „Wir sind in der vergangenen Woche nach München zum DFB-Pokalhalbfinale gegen Dortmund gefahren und waren am Sonnabend in Wolfsburg, wo wir Meister wurden“, resümiert Danilo Meyer.

Die Niederlage in der Allianz-Arena kostete den Pokal, das Schützenfest am Wochenende sicherte den fünften Meistertitel in Folge. „Wir sind noch lange im Stadion geblieben und haben mit der Mannschaft gefeiert“, sagt Meyer.

Ein echter „Bayer“ ist noch nicht unter den 32 Mitgliedern

Den Verein hat er mit Freunden gegründet, weil sie eh immer zusammen am Fernseher die Spiele verfolgten. „Als offizieller Fanclub kriegen wir einfacher Karten und auch Rabatt im Fanshop“, nennt Meyer die Motivation zur Vereinsgründung. Das Logo zeigt den Jüterboger Bock in Siegerpose mit Fanschal. 32 Mitglieder haben sie bereits – ein echter Bayer ist nicht darunter.

Die meisten Spiele schauen sie im „Fuchsbau“ in Jüterbog

„Einige von uns fahren regelmäßig zu den Spielen nach München oder in andere Bundesliga-Stadien, etwa 15 bis 20 Spiele pro Saison sehen wir live“, erzählt Meyer. Aber die meisten Mitglieder schauen die Spiele in der Gaststätte „Fuchsbau“. Am kommenden Samstag wollen die Bayernfreunde dort auch ein „Meisterbierchen“ trinken, wenn um 15.30 Uhr der Anstoß gegen Darmstadt erfolgt.

Von Peter Degener

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