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Bedarf an Hortplätzen in Großbeeren steigt

Haushalt 2016 Bedarf an Hortplätzen in Großbeeren steigt

Der Bedarf an Hortplätzen in Großbeeren wird weiter steigen, davon geht Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) aus. Im Haushalt 2016 sind deswegen erneut Mittel für den Bau eines neuen Hortes eingeplant – diesmal mehr als bei den gescheiterten Ausschreibungen im vergangenen Jahr.

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Das Rathaus von Großbeeren.

Quelle: Abromeit

Großbeeren. Der Großbeerener Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) geht von einem weiter steigenden Bedarf an Hortplätzen in der Gemeinde für das nächste Schuljahr aus. Er rechne zum Sommer mit rund 80 Neuanmeldungen für den Hort, der schon derzeit mit 228 Kindern überbelegt ist, und eigentlich nur eine Kapazität von 142 Plätzen hat. Erfahrungsgemäß würden sich aber nicht so viele abmelden, so der Rathauschef. Im Haushaltsplan für 2016, den Ahlgrimm am Dienstagabend im Finanzausschuss vorstellte, ist daher ein Neubau des Hortes als höchste Investition eingestellt. 5,8 Millionen Euro will die Gemeinde für die neue Anlage mit 250 Plätzen investieren. Damit wird erstmals mit einer höheren Bausumme als bisher kalkuliert. Laut Verwaltung scheiterten die vergangenen Ausschreibungen insbesondere wegen der zu niedrigen Kalkulation.

Weitere große Investionen sind neue Fahrzeuge für die Feuerwehr für 180 000 Euro und die Anschaffung von Möbeln, Whiteboards, PCs und Tablets für die Schule, für 81 000 Euro. Insgesamt rechnet Großbeeren für 2016 mit Ausgaben in der Höhe von 21,5 Millionen Euro, und Einnahmen von 18,4 Millionen Euro, so dass eine Kreditaufnahme von 3,1 Millionen Euro nötig wird.

Für das Jahr 2015 kann die Gemeinde eine positive Bilanz ziehen. Zum Jahresende verzeichnet sie einen Überschuss von 2,9 Millionen Euro. Die Defizite von 2011 und 2013 können damit bereinigt werden. Grund für die Defizite waren damals die niedrigen Gewerbesteuereinnahmen. Diese sind, wie schon 2014, auch im letzten Jahr gestiegen, so dass 2015 Einnahmen von 6,7 Millionen Euro zu Buche schlagen. Das ist die höchste Einnahme der Gemeinde in diesem Sektor. Allerdings muss hierbei noch die Kreisumlage von rund 4,2 Millionen Euro abgezogen werden. Zudem ist durch die Defizite ein Investitionsstau entstanden.

Von Krischan Orth

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