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Beigeordneter will Tegel weiter nutzen

Entlastung für den BER Beigeordneter will Tegel weiter nutzen

Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben, das fordert nicht nur eine Bürgerinitiative, sondern jetzt auch der Beigeordnete des Landkreises Teltow-Fläming, Detlef Gärtner (SPD). Statt hunderte Millionen Euro für einen Regierungsterminal in Schönefeld ausgeben, könnte man Tegel weiternutzen, schlug er jetzt vor. Das würde auch den Lärm am BER mindern.

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Der Flughafen Berlin-Tegel.

Quelle: dpa

Luckenwalde. Für die Offenhaltung des Flughafens Tegel hat sich der Beigeordnete des Kreises Teltow-Fläming und für Flughafenfragen zuständige Wirtschafts- und Regionalplanungsdezernent Detlef Gärtner (SPD) ausgesprochen. „Das wäre aktiver wie passiver Schallschutz zugleich“ – jedenfalls für das BER-Umland, sagte er am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Regionalentwicklung und Bauplanung des Kreistags Teltow-Fläming.

Gärtner verwies auf die Volksinitiative zum Erhalt des Flughafens Tegel in Berlin. „Ich will dafür werben, dass auch wir uns als Brandenburger dafür einsetzen“, sagte er den Abgeordneten. Dem üblichen „Totschlagargument“, dass dies rechtlich nicht möglich sei, widersprach Gärtner. Er verwies auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, wonach der Erhalt Tegels durchaus möglich sei, weil man vor 20 Jahren von ganz anderen Prognosen ausgegangen sei.

Ein Offenhalten des Flughafens in Tegel hält Gärtner für „einfach nur vernünftig“ anstatt für mehrere hundert Millionen Euro einen Regierungsterminal am BER zu errichten, zumal der neue Flughafen ohnehin schon zu klein geplant sei für die inzwischen zu erwartenden Passagierzahlen. Der Beigeordnete empfahl, einen Kreistagsbeschluss herbeizuführen mit der Forderung nach einem Weiterbetrieb von Tegel auch im Sinne der Entlastung für die Region rund um Schönefeld. Der Ausschussvorsitzende Winand Jansen (SPD) stimmte dem im Prinzip zu und forderte die Kreisverwaltung auf, einen entsprechenden Beschlussvorschlag zu erarbeiten.

Von Hartmut F. Reck

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