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Teltow-Fläming Beim 11. Jüterboger Stadtsportfest
Lokales Teltow-Fläming Beim 11. Jüterboger Stadtsportfest
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00:17 20.07.2017
Mit ein bisschen Übung klappt es: Frank Dietzel zeigt, wie man es ohne Berührung durch die Tore schafft. Quelle: Isabelle Richter
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Jüterbog

Beim Judo geht es nicht immer zimperlich zu. Sich richtig abfangen zu können, wenn der Gegner einen aufs Kreuz legen will, gehört deshalb zu den wichtigsten Dingen, die man bei dieser Sportart beherrschen sollte. Gerade zu Beginn können sich Anfänger durch eine gute Abfangtechnik große Schmerzen ersparen. Beim 11. Stadtsportfest zeigten die Judoka der JSG Jüterbog bei einem offenen Training mit Showprogramm, welche Grundlagen bei jedem Judosportler sitzen müssen. Interessierte konnten am Sonnabend schon einmal reinschnuppern und mit einsteigen.

Start mit Fallschule

Los ging es mit der sogenannten Fallschule. Vorwärts, rückwärts und zur Seite ließ sich der Judonachwuchs immer wieder auf die Matte plumpsen. Auch Kraft und Ausdauer sind wichtig, denn „Judo ist ein Ganzkörpersport“, erklärte Jamie Becker. Der 26-Jährige hat bereits den braunen Gürtel und ist dem Judosport seit zwanzig Jahren treu geblieben. Für ihn sind es vor allem die Fitness und seine Freunde, die ihn immer wieder zum Training und zu den Wettkämpfen ziehen. „Außerdem kann man sich im Notfall verteidigen“, sagt der Judoka.

Ein großer Vorteil, besonders für junge Mädchen. Denn wird man massiv von einer anderen Person angegriffen, ist die Verteidigung mit ein paar Judogriffen nicht verboten. Das Niederwerfen oder Würgen wären erste Maßnahmen bei einem unerwarteten Angriff. „Man kann den Gegner erstmal schocken“, sagt Jamie Becker. Die Judokas zogen am Sonnabend viele Stadtsportfestbesucher an. Einsteigen kann jeder, der Lust hat. Das Alter spielt keine Rolle, genau wie die Figur. Ein guter Judoka muss laut Jamie Becker nicht immer sportlich und schlank sein. Ein gutes Gleichgewichtsgefühl sei von Vorteil, aber letztendlich Übungssache.

Geschicklichkeit im Vordergrund

Beliebte Sportarten wie Volleyball, Fußball oder Tennis waren bei dem Stadtsportfest ebenso präsent wie sogenannte Randsportarten. Wer sich zum Beispiel körperlich nicht ganz verausgaben wollte, der konnte es mit Bogenschießen versuchen oder beim Modellsportclub Jüterbog vorbeischauen. Dort steht eher die Geschicklichkeit im Vordergrund.

Frank Dietzel ist Mitglied im Modellsportclub und hatte dieses Jahr ein Planschbecken mit kleinen Toren und seinen ferngesteuerten Schiffen mitgebracht. Der Vorsitzende beschäftigt sich schon seit mehr als 40 Jahren mit dem Zusammenbau von elektrogetriebenen Miniaturschiffen. Sogar Medaillen gewinnen kann man damit. Wie in jeder Sportart gibt es auch hier Wettkämpfe. Zum Training ziehen sich die Mitglieder an den Ziegeleiteich zurück. Dort geht den Bastlern erst so richtig das Herz auf. „Wichtig ist nicht nur das Bauen, sondern auch das Fahren“, sagt Dietzel.

Für eine ganz neue und zum diesjährigen Reformationsjubiläum passende Disziplin sorgte Veit-Wilko Ilsitz. Der Tetzelkasten-Zielwurf ist die neueste Idee des Veranstalters. In einen Kasten mit Schlitz wird ein Mindesteinsatz von 20 Cent oder mehr gesteckt. Anschließend werfen die Spieler Hufeisen in Richtung einer Stange. Wer am Nähesten dran ist, der hat gewonnen. „Die Hälfte des Gewinns aus dem Kasten bekommt der Sieger und die andere Hälfte wird an die Jugendarbeit gespendet“, sagt Ilsitz.

Von Isabelle Richter

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