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Benefizkonzert zum Erhalt der Thurley-Orgel

Frankenfelde Benefizkonzert zum Erhalt der Thurley-Orgel

Das Erstlingswerk des Orgelbaumeisters Johann Friedrich Thurley wurde im Jahr 1824 für die Kirche in Frankenfelde erbaut, wo es sich bis heute befindet. Allerdings sind bereits viele Jahre vergangenen, seit das Instrument zuletzt erklungen ist. Dies soll sich nun wieder ändern. Um Geld für die Restaurierung zu sammeln, gab es jetzt ein Benefizkonzert.

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Stephan Buchheim (l.) und Peter-Michael Seifried.

Quelle: Iris Krüger

Frankenfelde. Was mögen die grasende Gans Petunia, der Blumen liebende Stier Ferdinand und eine verstummte Orgel miteinander gemeinsam haben? Auf den ersten Blick natürlich gar nichts. Auf den zweiten besteht da so eine gewisse Verbindung, die man genauer erklären muss. Bei besagtem Kircheninstrument handelt es sich um das Erstlingswerk des „Königlich-Preußischen Orgelbaumeisters“ Johann Friedrich Thurley.

Es wurde im Jahr 1824 für das Gotteshaus in Frankenfelde erbaut und steht noch heute dort. Seitdem sind viele Jahre vergangen, bis der Klang endgültig verstummte. Um ihre ungewöhnliche Vielstimmigkeit wieder ertönen zu lassen, bedarf die Orgel dringend einer Restaurierung. Dafür sollen nun Spendengelder gesammelt werden. Am Freitagnachmittag fand daher ein erstes Benefizkonzert in der Frankenfelder Kirche statt. Dieses war sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet.

Stephan Buchheim gab Geschichten zum Besten

Zu Gast war der Journalist, Moderator und Synchronsprecher Stephan Buchheim, der sommerliche Geschichten über die Gans und den Stier zum Besten gab. Musikalisch begleitet wurde er von Kreiskantor Peter-Michael Seifried auf dem Spinett. „Für eine Thurley-Orgel sind 192 Jahre eigentlich kein Alter. Diese Instrumente können gut und gerne 300 Jahre halten“, sagt Seifried. Das Schöne daran sei jedoch, dass an der Orgel in Frankenfelde kaum Veränderungen vorgenommen wurden und somit noch alles original wäre. So sei diese quasi eine Kostbarkeit in der regionalen Orgellandschaft, erst recht, wenn sie wieder bespielt werden könne. „Es muss aber dringend etwas gemacht werden. In zehn Jahren ist es zu spät“, berichtete der Kreiskantor und warb damit zugleich um Spenden.

Dieser Bitte kamen die Besucher reichlich nach. Bereits vor dem Konzert waren in der Kollekte fast 200 Euro zusammengekommen. Somit ist die Gemeinde dem Ziel, das Instrument zu dessen 200-jährigem Bestehen zu restaurieren, wieder einen kleinen Schritt näher gekommen.

Von Iris Krüger

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