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Beruf und Sport für Jugendliche an einem Ort

Ludwigsfelde Beruf und Sport für Jugendliche an einem Ort

Die Veranstalter des diesjährigen Berufsinformations- und Sporttages für die 9. und 10. Klassen am 16. September im Waldstadion Ludwigsfelde haben sich jetzt zu einem Gespräch getroffen. Im Mittelpunkt standen die sportlichen Leistungen und das Interesse an beruflicher Bildung der Schüler aus Trebbin, Großbeeren und Ludwigsfelde.

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Das Organisationsteam des SV Siethen mit dem Ludwigsfelder Bürgermeister: Klaus - Werner Kahle (v.l.), Rolf Schmidt, Dietmar Lohrberg, Bürgermeister Andreas Igel und Klaus Stephan.

Quelle: Krischan Orth

Ludwigsfelde. Mitte September findet zum fünften Mal der Sport- und Berufsinformationstag im Ludwigsfelder Waldstadion statt. Im Mittelpunkt stehen die sportlichen Leistungen und das Interesse an beruflicher Bildung aller 9. und 10. Klassen aus Trebbin, Großbeeren und Ludwigsfelde.

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Die Veranstaltung „Beruf und Sport an einem Ort“ findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt.

Der diesjährige Sport- und Berufsinformationstag für die 9. und 10. Klassen aus Trebbin, Großbeeren und Ludwigsfelde findet am Freitag, dem 16. September, in der Zeit von 9 bis 14 Uhr statt im Waldstadion in Ludwigsfelde statt.

Am 16. September werden erneut an die 30 Unternehmen der Region unter der Schirmherrschaft der drei Bürgermeister aus Trebbin, Ludwigsfelde und Großbeeren ihre Unternehmen vorstellen.

Schwerpunkt der Veranstaltung werden Gespräche mit den Jugendlichen über mögliche Perspektiven im Rahmen der Berufsausbildung sein.

Insgesamt können 650 Schüler ihre Leistungen im Sport zeigen und sich zugleich bei den 28 Unternehmen der Regionen über zahlreiche Berufsbilder und Ausbildungswege informieren. Mit am Start sind beispielsweise Lidl aus Großbeeren, die Stadtwerke, Mercedes und der Edeka-Markt Specht aus Ludwigsfelde. Erstmals nimmt auch die Förderschule aus Ludwigsfelde an der Veranstaltung am 16. September teil.

Für das Fußballturnier schnüren zwölf Mannschaften ihre Schuhe. Die 9. und 10. Klassen der Mädchen treten gemischt, die Jungen klassenweise gegeneinander an. Auch ein Quiz wird es wieder geben, bei dem Fragen zum Thema Sport und Wirtschaft in der Region beantwortet werden müssen. Der Einsatz lohnt sich. Das Organisationsteam hat beispielsweise Freikarten für die Kartbahn in Spandau, für Fußballspiele von Hertha BSC und Union Berlin, der Füchse und Eisbären für die Bestplatzierten.

Der Sportverein Siethen stellt die Schiedsrichter für die Spiele. Der SV Siethen ist es auch, der in Kooperation mit der Stadt Ludwigsfelde die Veranstaltung betreut und organisiert. Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel (SPD) legt besonderen Wert auf die Atmosphäre der Veranstaltung, die Sport und Beruf an einem Ort verbindet. „Die besondere Stimmung stärkt die Gesprächsbereitschaft der Schüler“, sagt Andreas Igel. Dabei sei der Berufsinformationstag als ein Baustein mehrerer Berufsmessen anzusehen, wie der in Rangsdorf oder Teltow, sagt der Bürgermeister.

In Ludwigsfelde geht es in erster Linie um die Information und das Kennenlernen der Berufe. Nicht zuletzt können die Schüler unmittelbar Fragen an ihre Wunschunternehmen stellen. Der persönliche Kontakt ist viel wert. Die Unternehmen gehen gezielt auf Berufsmessen, um ihre zukünftigen Mitarbeiter kennenzulernen.

Die Veranstalter möchten ein breites Spektrum an Berufsbildern zeigen. Berufe, die auf der Veranstaltung unterrepräsentiert sind, werden in einem Film der Industrie- und Handelskammer Potsdam vorgestellt.

Wichtig ist den Veranstaltern des SV Siethen außerdem die Bindung junger Menschen an die Region. Ursprünglich war die Veranstaltung als Fußballturnier für Jugendliche angedacht, erklärt Rolf Schmidt vom SV Siethen, Mitglied des Organisationsteams. 2012 war es eigentlich die Idee, Jugendliche zu mehr Sport zu bewegen. Eine Schülermeisterschaft im Fußball sollte organisiert werden. Mit der geplanten Veranstaltung verband sich sogleich die Sorge, dass immer mehr Jugendliche aus der Region abwandern würden. Aus beruflichen Gründen. „So haben wir Sport und Beruf verbunden“, sagt Rolf Schmidt.

Von Krischan Orth

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