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Ruhlsdorf Beschwingte Abwechslung

Seniorenfeiern gehören in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal seit 25 Jahren zu den Höhepunkten. Die Veranstaltung wurde gleichzeitig dazu genutzt besonders engagierte Senioren zu ehren.

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Die Seniorenfeier wurde gestern auch dazu genutzt, besonders engagierte Bürger zu ehren.

Quelle: Margrit Hahn

Ruhlsdorf. „Seit 25 Jahren gehört das zentrale Seniorenfest zur Tradition der Gemeinde Nuthe-Urstromtal“, so Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke). 250 Senioren waren gestern der Einladung gefolgt und nach Ruhlsdorf gekommen. Das Fest gehöre zu den Höhepunkten im Leben der Senioren und sei eine beschwingte Unterbrechung des Arbeitsalltages, sagte Nestler. Sie lobte die Gäste, die sich seit Jahren aktiv in der Gemeinde und in den Vereinen mit einbringen. „Ohne Ihre große Unterstützung in allen Bereichen wären wir ein großes Stück ärmer“, so Nestler.

Das Motto der diesjährigen Seniorenwoche „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch- mitbestimmend“ trifft ihrer Ansicht nach genau auf die Senioren der Gemeinde zu. Sie verwies darauf, dass Nuthe Urstromtal in diesem Jahr 25 Jahre besteht. Dies wird am 26. August gemeinsam mit dem 15. Kreiserntefest in Ruhlsdorf gefeiert.

Die Bürgermeisterin Monika Nestler zeichnet engagierte Senioren aus

Die Bürgermeisterin Monika Nestler zeichnet engagierte Senioren aus

Quelle: Margrit Hahn

Um einen kleinen Vorgeschmack auf das Erntefest zu geben, stand gestern schon ein wenig Technik auf dem Gelände der Gemeindeverwaltung. Unter anderem ein alter Traktor von 1938 den die Schlepperfreunde aus Lynow zur Verfügung gestellt hatten.

Die Bürgermeisterin ging auch auf die politische Situation ein. „Auch auf einem heiteren Fest ist es uns allen bewusst, dass wir in bewegten Zeiten leben“, sagte sie. Der Terrorismus sei schließlich auch in Deutschland angekommen. Nestler richtete das Wort an die Senioren, die Kriege und damit Not und Ängste miterlebt haben: „Setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass wieder Frieden auf allen Kontinenten einzieht.“

Die stellvertretende Landrätin Kirsten Gurske (Linke) bat die Senioren bereits im vergangenen Jahr darum, sich nicht ausnutzen zu lassen. „Daran möchte ich sie in diesem Jahr erneut erinnern. Tun Sie das, was Ihnen Spaß macht“, sagte sie. Der Landkreis werde alles daran setzen, um die äußeren Rahmenbedingungen zu schaffen. Notfalls würde man auch Unterstützung vom Land fordern. Als Beispiel nannte sie Mobilität, die entscheidend sei. Senioren müssen sich bewegen können und nicht nur auf den Schülerverkehr angewiesen sein, der morgens und abends fährt.

Für die kulturelle Umrahmung sorgten die Schüler der Grundschule Stülpe. Als Überraschungsgast trat Undine Lux auf.

Von Margrit Hahn

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