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Besitzerin: Befreiung von Hund war unnötig

Schnauzer mit Nervenkrankheit Besitzerin: Befreiung von Hund war unnötig

Einen winselnden Hund hatte ein Mann am Mittwoch in einem Auto auf dem Kaufland-Parkplatz in Mahlow bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Die befreite das Tier aus dem Wagen. Nun hat sich die Besitzerin des Schnauzers zu Wort gemeldet. Das Hecheln und Zittern ihres Hundes habe nichts mit der Temperatur im Auto zu tun gehabt.

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Der Schnauzer wurde von der Feuerwehr aus dem Auto befreit.

Quelle: aireye

Mahlow. Die Befreiung eines Hundes aus einem Auto am Mahlower Kaufland war laut der Besitzerin des Hundes völlig unnötig. „Das Auto, in dem der Hund saß, stand unter einem Baum, also im Schatten“, teilte Ursula Fröhlich am Freitag der MAZ mit. Vier Fenster des Autos seien geöffnet gewesen. „Es bestand also keine Gefahr für den Hund zu kollabieren.“

Ein Mann hatte am Mittwoch den winselnden Hund in dem Auto auf dem Kaufland-Parkplatz in Mahlow bemerkt. Er gab an, dass er den Halter hatte ausrufen lassen. Als darauf niemand reagierte, alarmierte er die Feuerwehr, die das Tier aus dem Wagen herausholte.

Hund leidet an Nervenkrankheit

Das Hecheln und Zittern des Hundes habe laut Ursula Fröhlich mit der Temperatur aber nichts zu tun gehabt. „Der Hund leidet an einer Nervenkrankheit“, berichtete die Besitzerin. Er zittere überwiegend. Sie betonte, dass sie den Hund niemals im Auto zurücklassen würde, wenn es darin heiß werden könne. „Ich würde ihn nie einer solchen Gefahr aussetzen.“

Der Schnauzer hat eine Nervenkrankheit

Der Schnauzer hat eine Nervenkrankheit.

Quelle: aireye

Die Krankheit des Tieres sei der Grund, warum er überhaupt in dem Wagen war. „Ich kann ihn nicht zuhause lassen“, so Ursula Fröhlich, „dann bellt er die gesamte Nachbarschaft zusammen.“ Außerdem schreitet die Krankheit voran, allein über Ostern habe der Hund mehrere epileptische Anfälle gehabt. Auch deswegen könne sie ihn nicht lange allein lassen.

Angst vor der Rechnung

Zu dem Feuerwehr-Einsatz hätte es ihrer Meinung nicht kommen müssen: „Von einer Durchsage, die gemacht wurde, haben wir nichts mitbekommen.“ Sie sei beim Einkaufen gewesen und habe die Einsatzfahrzeuge bemerkt, als sie aus dem Markt gekommen sei. „Vielleicht könnte mal überprüft werden, ob eine Durchsage überhaupt im gesamten Areal zu hören ist.“ Jetzt hat sie Angst vor der Rechnung für den Feuerwehreinsatz. „Ich kann das nicht bezahlen, ich bin Rentnerin und muss doch Medikamente für meinen Hund kaufen.“

Von Carsten Schäfer

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