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Teltow-Fläming Bessere Bedingungen für Bochows Herzstück
Lokales Teltow-Fläming Bessere Bedingungen für Bochows Herzstück
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00:28 01.05.2018
Ein barrierefreier Eingang soll älteren Menschen und Rollstuhlfahrern den Zugang künftig erleichtern. Quelle: Isabelle Richter
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Bochow

Marode Fenster, ein kaputtes Dach und Schimmelbildung – damit soll im Dorfgemeinschaftshaus in Bochow bald Schluss sein. Die Gemeinde Niedergörsdorf plant für das kommende Jahr eine Teilsanierung des Gebäudes.

Der DDR-Bau weist zunehmend Schäden auf. Einige Räume können deshalb gar nicht mehr oder nur teilweise genutzt werden. Dabei wird das Haus von den Einwohnern immer noch für sehr viele Aktivitäten genutzt.

Eine bunte Mischung aus Tradition, Sport und Unterhaltung

Ursprünglich in den 1980er Jahren als Kindertagesstätte erbaut, ist aus dem Gebäude seit der Einstellung der Kinderbetreuung ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Denn das Dorfgemeinschaftshaus dient inzwischen nicht nur als zentrale Anlaufstelle der örtlichen Feuerwehr, sondern bietet jungen Bochowern mit dem Jugendklub einen Aufenthaltsort gegen langweilige Nachmittage.

Auch Vereine sind dort zuhause. Die Freizeitfußballer von Grün-Weiß Bochow haben sich hier unter anderem ihr Vereinslokal eingerichtet. Jeden Mittwoch trainiert die Truppe auf dem Sportplatz gegenüber der Räumlichkeiten. Und auch der Männerchor „Halbe Lunge“ bereitet sich in der ehemaligen Kindertagesstätte auf seine kommenden Auftritte vor.

Ein fester Bestandteil ist außerdem der Verein der Landfrauen. „Sie machen alles, was die Tradition am Leben hält“, erklärt Gerd Knappe. Der Ortsvorsteher berichtet von gemeinsamen Bastel- und Kochstunden sowie von Themenabenden, die regelmäßig von den Frauen im Dorfgemeinschaftshaus organisiert würden. Umso glücklicher sind die Bochower, dass sich die Bedingungen im Haus bald verbessern.

Die Sanierung ist dringend notwendig

An dem rund 300 Quadratmeter großen Objekt wurde seit der Errichtung kaum etwas verändert. „Es ist dringend nötig, dass dort etwas gemacht wird“, findet Ortsvorsteher Gerd Knappe. In die Aufwertung im kommenden Jahr wird deshalb ordentlich investiert.

Die Gesamtkosten der Sanierung betragen rund 233 800 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 58 500 Euro. Für die übrigen 175 300 Euro werden von der Gemeinde Zuwendungen im Rahmen der Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung und beim EU-Programm Leader beantragt.

Schutz vor schimmeligen Wänden

Im Zuge der Sanierungsarbeiten soll die Dacheindeckung erneuert und eine isolierende Dämmschicht gegen Wärmeverlust angebracht werden. Zur Bekämpfung der Schimmelbildung sieht die Gemeinde den Einbau sogenannter Sperrschichten vor.

Diese undurchlässige Ebene verhindert die Ausbreitung von Wasser im Mauerwerk. Kaputte Stellen am Außenputz werden repariert und die Fassade erhält anschließend einen neuen Anstrich.

Hinderliche Schwellen kommen weg

Neue Türen und Fenster sollen das Objekt zusätzlich aufwerten. Außerdem wird das Dorfgemeinschaftshaus künftig für alle zugänglich gemacht. Ein schwellenloser Eintritt durch Rampen sowie ein Umbau der Sanitäranlagen gewährleisten die Barrierefreiheit im Haus.

Ein wichtiger Punkt, findet auch Gerd Knappe: „Viele ältere Bürger sind nicht mehr in der Lage Treppen zu steigen“, so der Ortsvorsteher.

Von Isabelle Richter

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