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Teltow-Fläming Besuch zum Dreikönigstag
Lokales Teltow-Fläming Besuch zum Dreikönigstag
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00:19 11.01.2018
Farbenprächtig gewandet besuchten die Sternsinger gemeinsam mit Religionslehrer Stephan Brzonkalik (r.) die Bewohner des Seniorenstifts St. Josef in Luckenwalde. Quelle: Iris Krüger
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Luckenwalde

Prächtige Gewänder, funkelnde Kronen und goldleuchtende Sterne: Rund 300 000 Sternsinger in ganz Deutschland ziehen um den 6. Januar von Tür zu Tür, segnen öffentliche Einrichtungen, Häuser und Wohnungen. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+18“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der heiligen drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen. Gleichzeitig sammeln sie für benachteiligte Kinder in aller Welt und werden damit selbst zu einem wahren Segen. Auch in der Kreisstadt Luckenwalde sind die Sternsinger um diese Zeit aktiv, waren auch schon im Rathaus zu Gast. Am Samstag hatten sie sich im St.-Josef-Stift in der Schützenstraße angesagt. Zu ihnen zählten acht Mädchen und Jungen im Alter zwischen neun und 17 Jahren, die aus Luckenwalde und Jüterbog stammen. Unter ihnen war auch die 16-jährige Frederike Röhrig aus Luckenwalde. Sie gehört seit 2015 zu den Sternsingern. „Mir macht vor allem das Singen in der Gemeinschaft Spaß und dass man miteinander etwas für andere tun kann“, sagt sie.

Zur Bekämpfung der Kinderarbeit in Indien wurden Spenden gesammelt

Begleitet wurden die Sternsinger vom Religionslehrer Stephan Brzonkalik, der nicht nur für den musikalischen Teil verantwortlich zeichnet. „Wir wollen heute die Botschaft von Weihnachten in jedes Haus bringen“, sagte er zu den Bewohnern des Stiftes, die sich als Gäste in der Cafeteria der Senioreneinrichtung eingefunden hatten. Gemeinsam mit Pfarrerin Stephanie Hennings gestalteten die Sternsinger für die rund 30 Besucher vor Ort einen Gottesdienst. „Heute zum Dreikönigstag werde ich die Geschichte der heiligen drei Könige lesen“, so die Pfarrerin. Anschließend erklärte Stephan Brzonkalik den Grund der diesjährigen Spendenaktion: „Die Sternsingeraktion agiert weltweit. Mit dem gesammelten Geld werden bestimmte Projekte unterstützt. Diesmal dreht sich die Aktion um die Bekämpfung der Kinderarbeit in Indien.“ Obwohl offiziell verboten, ist sie für Millionen Jungen und Mädchen traurige Realität. Während Kinder in Deutschland ihren Eltern im Haushalt zur Hand gehen und damit zum Beispiel ihr Taschengeld aufbessern, müssen andere täglich auf dem Feld, im Steinbruch oder in Fabriken schuften, um zum Familienunterhalt beizutragen. Das hat oft schlimme Folgen für Entwicklung und Gesundheit. Mit den gesammelten Spenden sollen alternative Bildungsangebote geschaffen werden, damit arbeitende Kinder in Indien lernen und in Regelschulen integriert werden können. Zudem wird betroffenen Familien geholfen, ihr Einkommen zu verbessern, um so den Verdienstausfall der Kinder auszugleichen.

Frederike Röhrig bringt den Segensspruch im Seniorenstift an. Quelle: Iris Krüger

Bevor die Sternsinger die Besucher um eine kleine Spende baten, wurden diese mit dem Weihwasser gesegnet. Anschließend durfte Frederike Röhrig den Segensspruch über der Tür der Cafeteria anbringen. Nach gemeinsamen Liedern und einem Gebet mit der Pfarrerin endete der Gottesdienst. Die Sternsinger besuchten die gegenüber liegende Einrichtung für betreutes Wohnen. Dann ging es noch einmal ins Seniorenstift, um diejenigen aufzusuchen, die in ihren Zimmern auf die Sternsinger warteten.

Von Iris Krüger

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