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Betonwegstreit am Wildgehege beigelegt

Glau Betonwegstreit am Wildgehege beigelegt

Der Betonweg am Wildgehege Glauer Tal sorgt seit Jahren für Zündstoff. Von den Anwohner wird er als Zufahrt genutzt; der Landschaftsförderverein als Eigentümer wollte ihn sperren. Nun ist eine Lösung in Sicht.

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Das Wildgehege Glauer Tal.

Quelle: privat

Blankensee. Eine Betonstraße am Wildgehege Glauer Tal sorgt seit Jahren bei den Anwohnern für Unsicherheit und Irritationen, jetzt ist eine Lösung in Sicht. Die Fraktion der Unabhängigen Freien Wähler (UFW) in der Trebbiner Stadtverordnetenversammlung beantragte im Bauausschuss, die Straße öffentlich zu widmen.

Die Verbindungsstraße von der Kreisstraße 7231 zum Trebbiner Weg wird seit Jahren als Zufahrt zu den Wohngrundstücken am Trebbiner Weg sowie zum Wildgehege genutzt. Anwohner und Versorgungsfahrzeuge, aber auch Rettungskräfte sind die Nutznießer, auch Besucher des Wildgeheges nutzen die Betonstraße als Fußweg. Eigentümer ist der Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung. Seit 2008 versucht er, diese Straße zu sperren, um unkontrollierten Fremdverkehr vom Wildgehege fernzuhalten. Das führte bei Anwohnern und Grundstücksnutzern oftmals zu Problemen.

Auf den Ausbau des Trebbiner Weges kann verzichtet werden

Bei einer Beratung zwischen Anwohnern und Förderverein entstand der Vorschlag, dass die Stadt Trebbin die Verkehrssicherungspflicht übernimmt. Dies soll über die öffentliche Widmung der Straße geschehen. „Der Förderverein wäre aus der Verantwortung für die Straße raus“, sagte Paul Schuchardt (UFW), „und man könnte auf den Ausbau des Trebbiner Weges verzichten.“ Bei einer Sperrung der Verbindungsstraße müsste die Stadt Trebbin den Trebbiner Weg auf einer Länge von fast 900 Metern ertüchtigen. „Das würde zu erheblichen Herstellungs- und Erhaltungsfolgekosten führen“, so Schuchardt. Der Trebbiner Weg ist ein einspuriger Feldweg, der zurzeit für Lkw-Verkehr nicht geeignet ist.

Bürgermeister Thomas Berger (CDU) sprach sich ebenfalls für die Widmung der Straße aus. „Seit Jahren suchen wir nach einer befriedigenden Lösung“, sagte er. Eingreifen könne die Stadt aber nur, wenn die Straße öffentlich sei. Der Trebbiner Weg sei viel zu lang und es sei absurd, ihn auszubauen.

„Wir leben im 21. Jahrhundert, wo wir Wege wieder kurz halten und für Fuß und Rad favorisieren wollen“, sagte Berger, „in Zeiten des Klimaschutzes passt es einfach nicht mehr, einen intakten Naturweg zur Straße umzubauen.“ Sollte der kurze Betonweg öffentlich werden, würde der Trebbiner Weg laut Berger künftig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Bauausschuss stimmte für den Antrag.

Von Elinor Wenke

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