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00:25 16.03.2018
Claudia Neumann, Bauamtsleiterin der Gemeinde Niedergörsdorf und neue Bürgermeisterkandidatin. Quelle: Isabelle Richter
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Niedergörsdorf

Wenn am 23. September in der Gemeinde Niedergörsdorf ein neuer Bürgermeister gewählt wird, steht auch ein aus der Verwaltung bekannter Name auf dem Stimmzettel: Claudia Neumann tritt an.

Die langjährige Bauamtsleiterin gab am Montag bekannt, dass sie als parteilose Kandidatin kandidieren wird. Bislang hatte nur Stefan Jurisch für die SPD angekündigt, die Nachfolge von Wilfried Rauhut (parteilos) antreten zu wollen.

Seit knapp 20 Jahren in der Verwaltung

Wie die 51-Jährige der MAZ erklärt, habe sie schon länger mit dem Gedanken gespielt: „Ich arbeite ja schon 20 Jahre hier in der Gemeinde und habe in dieser Zeit viel Herzblut entwickelt.“

Ihr Ziel: Die Entwicklung der Gemeinde Niedergörsdorf weiterhin so erfolgreich fortzusetzen wie bisher. Claudia Neumann wurde in Treuenbrietzen geboren und wuchs in Jüterbog auf, wo sie bis heute lebt. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Bis Februar 1991 studierte sie an der Verkehrshochschule in Dresden und ist seitdem ausgebildete Diplom-Verkehrsingenieurin. Ab 1994 arbeitete sie als Lehrerin für technische Fächer bei der damaligen Kalka GmbH, einer Bildungsgesellschaft für Technik und Kraftverkehr.

Am 1. April 1998 begann ihre Zeit in der Gemeindeverwaltung Niedergörsdorf. „Ich habe als Sozialamtsleiterin angefangen“, berichtet sie. Nach einer Umstrukturierung in der Verwaltung übernahm sie schließlich im Jahr 2001 ihre heutige Funktion als Amtsleiterin des Bau- und Ordnungsamtes.

„Es gibt immer Luft nach oben“

Die langjährige Erfahrung innerhalb der Verwaltung sieht Claudia Neumann als persönlichen Vorteil. „Da ich aus dem System komme, weiß ich, wo der Schuh drückt“, erklärt die Kandidatin.

Obwohl sie die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit rückblickend als positiv betrachtet, ist sie der Meinung: „Es gibt immer Luft nach oben“.

Für den Fall, dass sie von den Einwohnern der Gemeinde zur neuen Bürgermeisterin gewählt wird, möchte sie ihr Hauptaugenmerk vor allem auf die Gewinnung neuer Einwohner legen. „Das geht natürlich nur mit den entsprechenden Angeboten“, so Neumann.

Barrierefreiheit schaffen und Zusammenhalt stärken

Eine breite Infrastruktur mit gepflegten Straßen und Ortsbildern gehört für sie dazu. Auch die Mobilität von Senioren und Behinderten liegt ihr dabei am Herzen.

„Ein großes Thema sind die Dorfgemeinschaftshäuser. Es gibt ja nicht nur bei alten Leuten das Phänomen von körperlichen Problemen. Diese Einrichtungen barrierefrei zu gestalten ist eine wichtige Sache“, sagt Neumann.

Darüber hinaus möchte die Kandidatin die bestehenden Vereinsstrukturen festigen. „Vereine schaffen Angebote. Nur wenn ich solche Angebote habe, sind die Menschen auch bereit, hierherzuziehen und fühlen sich auch wohl“, erklärt die 51-Jährige.

Zur Unterstützung möchte sie Vereinsmitgliedern deshalb Räume zu Verfügung stellen und optimale Nutzungsbedingungen schaffen.

Kennenlerntermine für Bürger geplant

Zu ihrem derzeitigen Tätigkeitsbereich zählt auch die Organisation der Feuerwehren in der Gemeinde. „Die Wehren und die Einsatzbereitschaft am Tage aufrecht zu erhalten“, so Neumann, sei eine schwierige Aufgabe.

In enger Zusammenarbeit mit den aktiven Kameraden und den Gemeindearbeitern möchte sie diese Herausforderung bewältigen.

Damit auch Niedergörsdorfs Einwohner die Chance haben die Bürgermeisterkandidatin besser kennenzulernen, plant Claudia Neumann künftig auch auf verschiedenen Ortsveranstaltungen Präsenz zu zeigen.

Konkrete Termine dafür gibt es bisher aber noch nicht.

Von Isabelle Richter

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