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Teltow-Fläming Bibliothek für Asylunterkunft
Lokales Teltow-Fläming Bibliothek für Asylunterkunft
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00:26 15.01.2016
Die Zossener Stadtbibliotheksleiterin Claudia Leszczynski, Luisa Henrich, Andreas Brettschneider und Anne Schweitzer (v.l.) zeigen Puzzles, Bildbände und Spiele, die von Bürgern für die in der Wünsdorfer Erstaufnahmestelle geplante Bibliothek gespendet worden sind. Quelle: Frank Pechhold
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Zossen

Attraktive Bildbände. Leicht verständliche Lektüre in deutscher Sprache. Deutschlernhefte und Wörterbücher. Vollständige Puzzles. Gut erhaltene Spiele für Kinder und Erwachsene. All das wurde von Bürgern für die in der Wünsdorfer Erstaufnahmestelle geplante Bibliothek gespendet.

„Noch lagern die Sachspenden gut verpackt in mehr als 20 Kisten bei uns und in der Wünsdorfer Zweigstelle“, so die Zossener Stadtbibliotheksleiterin Claudia Leszczynski. Aber sobald die Asylunterkunft bezugsfertig ist, wollen sie und ihr kleines Team mit der Einrichtung der Lesestätte beginnen. Aktuellen Informationen zufolge sollen die ersten Flüchtlinge frühestens ab dem 18. Januar aufgenommen werden.

„Wir warten darauf, dass die Erstaufnahmestelle in Betrieb geht und wir die Bibliothek bestücken können“, sagt Leszczynski. Vorgesehen ist, beispielsweise beim Einsortieren der Bücher zu helfen und den Ausleihkräften ein paar Tipps zu geben. Wobei die Organisation der Ausleihe zu festen Zeiten Sache des DRK-Kreisverbandes Fläming-Spreewald ist, der die Erstaufnahmestelle im Auftrag des Landes betreibt. „Das können wir personell nicht leisten.“

Hauptaufgabe bleibt es, Leser in der Zossener Stadtbibliothek und ihren Zweigstellen zu betreuen. Filialen gibt es im Bürgerhaus Wünsdorf, im Seniorenwohnpark Nächst Neuendorf und den vier städtischen Grundschulen in Zossen, Dabendorf, Wünsdorf und Glienick. Voriges Jahr wurden rund 110 000  Bücher, Zeitschriften, DVDs, CDs und Hörbücher ausgeliehen, wobei die Nutzer unter cirka 30 000 Medien wählen konnten. „Dieses Jahr rechnen wir damit, dass uns die Stadtverordneten rund 35 000 Euro für die Anschaffung neuer Medien bewilligen“, sagt Claudia Leszczynski. Wobei man sich bei den Neukäufen nach den Wünschen der Nutzer richten wolle.

Vor allem für die kleinen Leseratten ist ein Raum gedacht, den die Bibliothek bekommt, sobald das Schulmuseum umgezogen ist. Das Museum wurde am 25. April 2002 eröffnet. Es befindet sich noch in der obersten Etage des Fachwerkhauses am Kirchplatz 2, das 1746 als Predigerhaus errichtet und lange Zeit als Schule genutzt wurde. In wenige Tagen wird das Schulmuseum in das denkmalgeschützte Haus am Kirchplatz 7 umziehen. Dieses Gebäude wird im Auftrag der Stadt mit Hilfe von Fördermitteln für 1,7 Millionen Euro saniert und voraussichtlich am 12. März eröffnet. „Wenn uns der Museumsraum zur Verfügung steht, wollen wir dort zu Bibliothekseinführungen für Schüler und Lesungen mit Buchtipps zu Weihnachten oder anderen Anlässen einladen”, sagt Leszczynski. Bisher habe man für derartige Veranstaltungen in der Bibliothek immer Regale rücken und umbauen müssen.Weiter sei geplant, in dem neuen Raum eine Ritterburg, Harry-Potter-Utensilien und andere Sachen auszustellen, die irgendwo verstaut werden mussten, weil einfach der Platz fehlte. „Da haben wir genug Requisiten, die wir dann richtig schön zeigen können.“

Von Frank Pechhold

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