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Bikes, Biker und Bier

„Motorcycle-Jamboree“ in Altes Lager Bikes, Biker und Bier

Das „Motorcycle Jamboree“ in Altes Lager lockte am Wochenende rund 7000 Motorrad-Freunde an. Viele Besucher schwärmten von dem Flaire des Bikertreffens. Es wurde ihnen auch einiges geboten. Hardrock-Bands traten auf, es konnten Motorräder unter die Lupe genommen werden und es gab eine Erotikshow

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Besonders die älteren Maschinen waren ein beliebtes Fotoobjekt.

Altes Lager. Die Motoren liefen sprichwörtlich heiß beim diesjährigen „Motorcycle Jamboree“ in Altes Lager. Am Wochenende fand das legendäre Bikertreffen statt und ist auch im 25. Jahr seines Bestehens nicht langweilig.

Gut war es allerdings schon von Beginn an, auch wenn es erst seit 13 Jahren auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Altes Lager stattfindet. Zunächst war die Veranstaltung in Wiesental zu Hause, dann aber sei man umgesiedelt, sagt Marc Klenke, Pressesprecher des „Born to be wild“-Clubs Berlin, dem Organisator des „Motorcycle Jamborees“.


Auch Mitglieder vom Bikerclub „Strappers“ aus Bad Pyrmont schwören auf das Festival

Auch Mitglieder vom Bikerclub „Strappers“ aus Bad Pyrmont schwören auf das Festival. Einige von ihnen waren schon 13-mal dabei

Quelle: Krüger

„Hier in der Gemeinde Niedergörsdorf kommen wir gut mit den Behörden zurecht. Von Anfang an lief alles zufriedenstellend“, bestätigt er. Das weitläufige Gelände ist für die Veranstaltung, zu der in diesem Jahr gut 7000 Besucher gepilgert sind, bestens geeignet. Es gibt eine Fläche, die als Parkplatz für die Motorräder, die Autos, die Wohnwagen und die Zelte bereit gestellt wird.

Rund um die Bühne und die Mainstreet spielt sich dann die Action ab. Es gibt zahlreiche Händlerstände, die von T-Shirts bis Bikerzubehör alles bereithalten, was das Herz begehrt. Das Event, so erzählt Marc Klenke, wird von Jahr zu Jahr bekannter.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Besucherstrom nicht abreißt.„Es ist einfach die Stimmung, das unverwechselbare Feeling, was man verspürt, wenn man hier ist.“ Besonders angenehm sei, dass bisher nie wirklich etwas Negatives passiert ist. Natürlich trinke der eine oder andere mal ein Bierchen zu viel, aber man bleibt auf dem Gelände, ist unter Freunden und Clubmitgliedern. „Sollte sich dennoch etwas anbahnen, geht die Security sofort deeskalierend dazwischen. Das ist wirklich das Wichtigste.“

Und die Reaktion der Bevölkerung? Mit Sicherheit ist das Verkehrsaufkommen durch die hohe Besucherzahl in den Tagen des Festivals rund um Altes Lager und Jüterbog wesentlich höher als sonst. Aber durch sie profitieren auch zahlreiche Händler, Gaststättenbesitzer und Hoteliers in der Umgebung. Die Motorradfans reisen übrigens nicht nur aus Deutschland an, sondern aus ganz Europa. „Wir haben Gäste aus Italien, Spanien, Finnland und Schweden“, sagt Klenke. „Viele von ihnen kommen jedes Jahr gern wieder her.“ Mehr Gäste, mehr Unterhaltungsbedarf. So werden nicht nur die Händlerstände auf dem Gelände, sondern wird auch das Show-Programm immer umfangreicher. Allerdings hielten die Organisatoren schon von Beginn an den Level recht hoch, was die Bands und Acts betrifft.

Zum 25. Geburtstag ließen es sich die Organisatoren nicht nehmen und boten eine Menge an Unterhaltung während der dreitägigen Veranstaltung. Und hört man sich auf dem Veranstaltungsgelände um, haben die Organisatoren alles richtig gemacht. Hitverdächtig, toll, super, so der Tenor der Besucher. „Bereits am Freitag haben Toxpack und Kevin Russel mit Veritas Maximus auf der Bühne richtig losgelegt“, erzählt Klenke. Auch die „Kamikaze Kings“ und „Bonkers“ haben richtig was auf die Ohren geben können.

Und am Samstag gab es nach den Bikerspielen, Freefight-Wettkämpfen, Musiksessions, Erotikshow und Harley-Verlosung – um nur einiges zu nennen – ein weiteres Highlight am Abend: dem Publikum wurde ein extra für das 25-jährige Bestehen gedichtetes Lied präsentiert. Ein prächtiges Feuerwerk beendete diesen Tag.

„Das wirkliche Highlight an dem Festival sind aber die Gäste, die immer wieder gern herkommen“, bestätigt der Pressesprecher. So wie Norbert Mohr aus Hamburg, der schon zum vierten Mal in Altes Lager mit dabei ist. „Es lohnt sich wirklich“, sagt er überzeugt. „Tolle Leute, tolle Stimmung und ein Superprogramm“, freut sich der Hamburger, der gemeinsam mit 20 weiteren Mitgliedern der „Eagles Nomads 78“ bereits von Donnerstag an auf dem Gelände campierte.

Von Iris Krüger

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