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Teltow-Fläming Bisar: Politik nutzt Kompetenz der Vereine zu wenig
Lokales Teltow-Fläming Bisar: Politik nutzt Kompetenz der Vereine zu wenig
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00:18 08.07.2017
Der Bisar-Vorsitzende Rainer Pannier kämpft seit Jahren für die S-Bahn nach Rangsdorf. Quelle: Foto Zielke
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Rangsdorf

Aus Sicht des Vereins Bisar bedienen sich das brandenburgische Infrastrukturministerium und das Bundesverkehrsministerium zu wenig der Kompetenz der Vereine, die sich für den Ausbau von S-Bahn-Verbindungen stark machen. In einer Pressemitteilung beklagt Rainer Pannier, der Bisar-Vorsitzende, dass sein Verein und der Fahrgastverband IGEB in den vergangenen Jahren immer wieder Vorschläge und Kostenschätzungen vorgelegt hätten, die von den Ministerien weitgehend ignoriert wurden. So hatte Bisar 2012 den Bundesministern für Verkehr und Finanzen einen Dreijahresplan für die Wiederinbetriebnahme der S-Bahn von Blankenfelde bis Rangsdorf mit grober Kostenschätzung von 800 Millionen Euro vorgeschlagen. Als Antwort habe man nur bekommen, dass die Länder Brandenburg und Berlin zuständig seien. IGEB hatte für dasselbe Projekt einen Investitionsbedarf von 1,2 Milliarden Euro kalkuliert. Seitdem habe es keine gemeinsamen Planungen von Brandenburg und Berlin gegeben.

Geld ist da, doch die Länder fordern es nicht ab

Pannier beruft sich auf ein Interview mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der kürzlich beklagte, dass die Länder zu wenig Geld für Infrastrukturprojekte vom Bund abrufen. Bereits in der Vergangenheit hatte der Bisar-Vorsitzende gerügt, dass das Land zu wenig Projekte in der Schublade habe, für die man Geld beim Bund beantragen kann.

Ende des Jahres will das Land Brandenburg den Nahverkehrsplan für den Zeitraum von 2018 bis 2022 vorstellen. Dann entscheidet sich, ob die S-Bahn bis Rangsdorf in dieser Zeit geplant und umgesetzt wird. Der Verein Bisar setzt sich seit 2002 dafür ein und hat in dieser Zeit drei Studien in Auftrag gegeben.

Von Christian Zielke

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