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Blankenfelde-Mahlow will Schulbezirke einführen

Zu viele Erstklässler Blankenfelde-Mahlow will Schulbezirke einführen

Blankenfelde-Mahlow ist beliebt, besonders bei jungen Familien. Seit vier Jahren können Eltern wählen, wo ihre Kinder eingeschult werden. Kommendes Jahr könnte es mit der Wahlfreiheit vorbei sein. Wahrscheinlich werden Schulbezirke wieder eingeführt.

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Die Herbert-Tschäpe-Grundschule in Mahlow kann sich vor Anmeldungen kaum retten.

Quelle: MAZ

Mahlow. 266 Kinder sind derzeit für die ersten Klassen der vier gemeindeeigenen Grundschulen angemeldet. Das teilte Marion Dzikowski, die Leiterin des Kommunalservice, am Dienstag dem Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport mit. Die vor vier Jahren abgeschafften Schulbezirke, die Straßenzügen eine Grundschule zuordnete, könnten wieder eingeführt werden.

Das Problem: die Aufnahmekapazitäten der Schulen sind schon jetzt an der Grenze. Für die Mahlower Grundschulen gibt es 154 Anmeldungen. Teilt man dies durch eine Klassengröße von 25, kommt man auf sechs Klassen, die auf beide Schulen verteilt werden müssen. Allerdings gehen die Wünsche vieler Eltern in die gleiche Richtung. Die Herbert-Tschäpe-Grundschule ist beliebt und nimmt seit Jahren drei erste Klassen auf. „Wir würden die Schule gern entlasten“, sagte Marion Dzikowski. Das würde auch die Situation im Hort entspannen. An der Astrid-Lindgren-Grundschule seien die Anmeldungen in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Derzeit gibt es dort weniger als 40 Einschulungswünsche. „Es ist schwer, die Wünsche der Eltern zu steuern“, sagte die Kommunalservice-Chefin.

Im Bereich Blankenfelde, wo es bisher 123 angemeldete Erstklässler gibt, käme man auf fünf Klassen, die sich auf die Wilhelm-Busch und die Ingeborg-Feustel-Schule verteilen. „Im Prinzip haben wir zwei Klassen zu viel“, sagte Dietlind Biesterfeld (SPD). Um die Erstklässler gleichmäßig auf alle Schulen zu verteilen, wird die Verwaltung nun Schulbezirk-Varianten erarbeiten. „Das wird für Frust sorgen“, sagte die Ausschussvorsitzende Katja Grassmann (SPD). Im Dezember soll der Ausschuss die Vorschläge diskutieren. Marion Dzikowski will Eltern und Schulkonferenzen frühzeitig an der Erarbeitung der Varianten beteiligen. Sie weiß auch, dass letztlich der Wunsch der Eltern entscheidet. Das staatliche Schulamt habe Umschulungsanträgen von Eltern bislang meist stattgegeben, wenn Geschwister an verschiedenen Schulen unterrichtet werden sollten.

Von Christian Zielke

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