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Blankenfelde-Mahlow Besuch aus Ungarn
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Besuch aus Ungarn
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18:41 29.07.2018
Die Mitglieder des Vereins Dahl-Part und die Gäste aus Ungarn feierten gemeinsam im Gasthaus Ela in Dahlewitz. Quelle: Christian Zielke
Dahlewitz

 Mit einer Städtepartnerschaft ist es wie in der Liebe. Manches, was man sich für die Zweisamkeit vornimmt, klappt. Manches funktioniert nicht so, wie man es sich am Anfang der Beziehung vorgestellt hat.

Als Wolfgang Lebe und seine Mitstreiter fast auf den Tag genau vor 15 Jahren den Verein Dahl-Part gründeten, schwebte ihnen eine Partnerschaft zwischen Dahlewitz und der ungarischen Gemeinde Tószeg auf sämtlichen Ebenen vor. „Von den Kindern bis zu den Senioren hatten wir uns gewünscht, dass die Leute zueinander finden“, sagt der Dahl-Part-Vorsitzende.

Reger Austausch zwischen den Grundschulen

Die Sache mit den Kindern klappt gut. Zwischen der Blankenfelder Ingeborg-Feustel-Grundschule und der Schule in Tószeg gibt es seit Jahren einen regen Austausch. Erst im Frühjahr waren die ungarischen Gäste zu Besuch. „Manches funktioniert ziemlich schleppend“, sagt Wolfgang Lebe am Sonnabend beim gemütlichen Beisammensein mit den Mitgliedern des ungarischen Partnervereins im Gasthaus Ela in Dahlewitz.

Vor allem die Jugendlichen und die Älteren tun sich schwer mit der deutsch-ungarischen Freundschaft. Bei den Jüngsten funktioniert das unkomplizierter. „Oft haben die Gastfamilien zu den Kindern lange Kontakt und es entwickeln sich richtige Freundschaften“, sagt Wolfgang Lebe.

Mária Varga, die Leiterin der ungarischen Partnerschule, erinnert sich gut an die gegenseitigen Treffen. „Zum Abschied flossen immer Tränen“, sagt sie. Das Interesse an Deutschland sei groß in Ungarn. Vor allem die Berlin-Nähe von Dahlewitz sei ein echter Bonus.

Deutsch-ungarische Sprachbarrieren

Als Schwierigkeit erweisen sich die unterschiedlichen Sprachen. Weder Deutsch noch Ungarisch gelten als leicht zu erlernen. Erika Vigh ist Deutschlehrerin an der Schule in Tószeg. Sie übersetzt zwischen beiden Seiten und hat in den vergangenen Tagen wohl von allen am meisten gesprochen.

Seit Mittwoch ist die achtköpfige Gruppe aus Ungarn in Blankenfelde-Mahlow zu Besuch. Gemeinsam mit ihren Gastgebern schipperten sie auf der Havel durch Potsdam und erkundeten die Berliner Museumslandschaft.

Sportverein in Tószeg sucht Anschluss in Blankenfelde-Mahlow

Die Hitze sei kein Problem gewesen. „Das Wetter hier war viel besser als derzeit in Ungarn“, sagt Erika Vigh. Immer wenn sie mit der Heimat telefoniert hat, hörte sie von neuem Regen und starkem Wind. Am Sonntag ging es zurück in die ungarische Heimat. Dort hofft der Fußballverein auf ein Signal aus Deutschland. „Die Leute würden sich freuen, wenn sich ein Sportverein in Blankenfelde-Mahlow findet, der Kontakt nach Ungarn sucht“, sagt Wolfgang Lebe. Damit würde der Traum, den er und seine Mitstreiter vor 15 Jahren bei der Vereinsgründung hatten, wieder ein Stück mehr Realität.

Von Christian Zielke

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