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Blankenfelde-Mahlow Blauschimmelkäse vom Bauernhof
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Blauschimmelkäse vom Bauernhof
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16:05 27.02.2019
Sabina Lischka probierte am Mittwoch den neuen Pasteur aus. Ende April will sie ihren ersten Käse anbieten. Quelle: Andrea von Fournier
Blankenfelde

Mittwoch war ein wichtiger Tag für Sabina Lischka. Die gebürtige Berlinerin gründete eine Käserei in Blankenfelde. Dafür hat sich die Diplomingenieurin für Architektur auf dem „BauernhofBlankenfelde“ eingemietet, der seit drei Jahren auf dem Dorfanger besteht. Der Ökohof faszinierte sie sofort. Die 37-Jährige suchte einen „schönen Hof“, in der die Haltungsbedingungen für die Kühe und also die Milch gut sind und auf dem nette Menschen wirtschaften.

Besonders guter Käse

„Hier werden Jersey-Kühe gehalten, die ganz besondere Milch geben“, sagt sie. Die Milch sei fetter und eiweißreicher, deshalb schwieriger zu verarbeiten. Doch der Käse daraus sei besonders gut.

Der Käsekessel

Am Mittwochmorgen reiste der Techniker an, um das Herz der neuen Käserei, den Pasteur – den Käsekessel – anzuschließen. In dem doppelwandigen Kessel können mithilfe erwärmten Wassers bis zu 400 Liter Milch bei etwa 60 Grad pasteurisiert und auf die Käseherstellung vorbereitet werden. Lischka: „Jetzt muss ich nur noch sehen, wie lange die Abkühlung in diesem Behälter dauert, aber das wird ja Routine.“

Durch ein Forschungsprojekt

Zum Käse kam Sabina Lischka durch ein Forschungsprojekt auf einem Bauernhof. Dort hatte man gerade keinen Käser, und sie wurde gefragt, ob sie sich nicht versuchen wolle. Sie ließ sich bei einem Fachmann in die Geheimnisse der Käse-Kunst einweihen, las viel und ging bei verschiedenen Höfen in die Lehre. Sie wollte unbedingt ihren eigenen Käse machen.

Der erste Käse ende April

Nun setzt sie alles auf eine Karte, investiert und will am 27. April den ersten Käse in Blankenfelde verkaufen. Zuvor bekommt die erste Probe jedoch das Amt: Erst wenn zuverlässig geprobt wurde und die Lebensmittelsicherheit festgestellt ist, kann der Verkauf starten. Bis dahin gibt es auf dem Hof noch viel für die beiden Eigentümer zu tun.

Milch wird bereits verkauft

Eigentlich sind Udo Pursche und Volker Woltersdorff mit der Tierhaltung und dem Ackerbau gut ausgelastet. Bereits jetzt verkaufen sie Milch, frische Eier, Honig und manchmal Geflügel oder Fleisch.

Zur zufriedenen Stammkundschaft von Volker Woltersdorff (r.) gehört Schmied Werner Mohrmann-Dressel (l.) schon lange. Quelle: Andrea von Fournier

Mit dem Schwung, den die Käserei gibt, soll ein richtiger Hofladen im alten Bauernhaus entstehen. Die Fliesenarbeiten laufen und eine Kühltheke steht schon parat. Fehlt noch die Ware. Sabina Lischka will als erstes Blauschimmelkäse anbieten, natürlich alles Bio, wie die Milch.

Von Andrea von Fournier

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