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Blankenfelde-Mahlow Matthias Stefke kritisiert Idee der Landräte
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Matthias Stefke kritisiert Idee der Landräte
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07:11 29.08.2018
Matthias Stefke (52) ist Vorsitzender der Fraktion BVBB-WG in Blankenfelde-Mahlow und Kreistagsabgeordneter in Teltow-Fläming. Quelle: Christian Zielke
Blankenfelde-Mahlow

Unausgegoren und unabgestimmt – so sieht Matthias Stefke, BVBB-WG-Kreistagsabgeordneter in Teltow-Fläming und Flughafenkritiker, die Idee der Landräte von Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald für eine Entwicklungsgesellschaft für das Flughafenumfeld.

Kreistag und Gemeinden im Norden nicht gefragt

„Die Landrätin Frau Wehlan hat hierzu die Gremien des Kreistags von Teltow-Fläming vorab weder informiert noch angehört“, kritisiert Stefke. Seiner Meinung nach wäre es zudem notwendig gewesen, die Idee erst in den BER-Anliegergemeinden im Norden des Kreises vorzustellen, bevor sie öffentlich gemacht werde. Wehlan wolle damit offensichtlich nachholen, was sie seit ihrem Amtsantritt versäumt hat, nämlich sich der BER-Problematik mit Verve zu widmen, so Stefke in einer Pressemitteilung. „Sie handelt bei diesem essenziellen Thema für den Landkreis Teltow-Fläming eher verzagt“, findet der Kreistagsabgeordnete und Gemeindevertreter in Blankenfelde-Mahlow.

Zu viele Dinge seien offen geblieben

Er kritisierte darüber hinaus, dass in dem Papier der Landräte zu viele Fragen offen geblieben seien, von der Rechtsform der Gesellschaft über ihre Mitglieder bis hin zu ihrer konkreten Aufgabenstellung. Zu viele Dinge sollten erst in einem zweiten Schritt von einer Arbeitsgruppe geklärt werden.

Stefke gegen Beteiligung der Kreise

Stefke wendet sich zudem dagegen, dass die Kreise Teil der Entwicklungsgesellschaft werden. „Die vor zehn Jahren gegründete Berlin-Brandenburg Area Development Company (BADC), an der auch beide Landkreise Anteile halten, sollte den politisch Verantwortlichen eigentlich Warnung genug gewesen sein, wenn man an eine öffentlich-private Partnerschaft denkt.“ Im Übrigen sei zu prüfen, ob es nicht zu einer Überschneidung mit den Aufgaben der BADC komme, die unter anderem auch mit Standort- und Strukturentwicklung im BER-Umfeld befasst sei. Und auch grundsätzlich sei die Gesellschaft der falsche Weg: „Statt Wolkenkuckucksheime zu bauen, sollte sich die Landrätin endlich einmal mit dem Grundsatzproblem des BER beschäftigen und das war, ist und bleibt dessen falscher Standort!“, so Stefke.

Landräte schlagen Entwicklungsgesellschaft vor

In ihrem Papier schlagen die Landräte die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft für das BER-Umfeld nach Amsterdamer Vorbild vor. Sie soll die zahlreichen Akteure im Umfeld bündeln und die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben.

Von Carsten Schäfer

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