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Blankenfelde-Mahlow Orientierung für junge Eltern beim Tag der offenen Kitas
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15:05 17.03.2019
Kita-Leiterin Nicole Lech (r.) begrüßt Eltern zur Führung durch ihr Haus „Blausternchen“ Quelle: A.v.Fournier
Blankenfelde-Mahlow

Fürsorge und Entwicklung ihrer jüngsten Bewohner liegen der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow am Herzen, darin investiert sie und sichert die Betreuung in den Kindereinrichtungen. Am Sonnabend stellten sich acht Kitas in der Großgemeinde, darunter die beiden evangelischen in Mahlow, beim „Tag der offenen Tür“ potenziellen neuen Nutzern vor.

Tag der offenen Kitas hat Tradition

Das ist seit Jahren Tradition und wird von jungen Eltern dankbar angenommen. „Wenn man anderswo zu Tagungen ist und sagt, dass man aus Blankenfelde kommt, heißt es meist: „Ach, Blankenfelde! Ihr habt es gut“, sagt Guido Radtke, der die Kita „Tabaluga“ leitet. Er unterstreicht, dass die Einschätzung stimmt. In Blankenfelde seien die Träger der Kinder- und Jugendarbeit sehr gut vernetzt, von der Krippe über Musikschule bis zum Jugendclub. Der Kommunalservice bekommt von den Eltern die Wünsche für die Unterbringung der Sprösslinge und von dort erfolgt auch die Zuweisung.

Guido Radtke (2.v.r.) berät Familie Berg in der Kita Tabaluga Quelle: A.v.FournierA.v.Fournier

Tabaluga“ mit seinem inklusiven, offenen Angebot betreut 105 Kinder – 23 im Krippen- und 82 im Kitabereich – mit 14 Erziehern und Heilpädagogen sowie zwei Küchenkräften., denn dort wird frisch gekocht. Das ist ein Pfund, mit dem die Kita-Mitarbeiter und die Mütter, die am Samstag zur Verstärkung ehrenamtlich Führungen durch die Einrichtung mit übernommen hatten, wuchern können. Es wird auf Wunsch vegetarisch oder ohne Schweinefleisch gekocht, Allergiker und Geburtstagskinder werden besonders berücksichtigt. Letztere können sich an ihrem Ehrentag das Essen wünschen.

Eltern helfen bei den Führungen

Jessica Gelfert ist eine von drei Müttern im Tabaluga Kita-Ausschuss. Sie hat ihre Große, Emilia (7), schon in dieser Einrichtung gehabt, nun auch die jüngere Schwester und ist sehr zufrieden. Zum zweiten Mal führt sie Eltern durch die Räume und beantwortet Fragen, Emilia hilft mit.

Auch künftige Eltern interessieren sich für Kitas

Viele junge Paare sind noch „Eltern in spe“, wie Familie Wanneck, die sich schon rechtzeitig umschauen. Sie treffen im Krippenbereich auf Guido Radtke, der gerade im Gespräch mit anderen Eltern ist. Die haben einen Autokindersitz mit dem wenige Wochen alten Charlie dabei. Der Kleine soll nächstes Jahr in die Krippe, möglichst in diese, wünscht sich Familie Berg. „Wir wohnen um die Ecke und für meine Frau läge „Tabaluga“ direkt auf dem Arbeitsweg“, erklärt der junge Vater. Die meisten Eltern fragen nach Eingewöhnungszeit, Spiel- und Sportmöglichkeiten und wollen sehen, wo ihr Nachwuchs schlafen, essen oder sich waschen kann.

Familie Wanneck lässt sich über Eingewöhnung und Empfang im Krippen-Bereich ins Bild setzen (Kita Tabaluga) Quelle: A.v.FournierA.v.Fournier

Familie Wanneck ist beeindruckt von der Kita und macht sich auf den Weg zur Einrichtung „Pusteblume“. Dort erstaunt sie vor allem, dass großer Wert auf die Eigenständigkeit der Kinder, auf die Frühförderung im Rechnen und Lesen gelegt wird.

Konzept entscheidet

Vor der Kita „Blausternchen“ in Dahlewitz legen sie eine Pause ein. Sie sind gespannt, welches Konzept Leiterin Nicole Lech ihnen präsentieren wird. Zum Schluss werden die künftigen Eltern sehr genau Vorzüge und Nachteile der Einrichtungen abwägen. „Entscheidend wird nicht die Lage, sondern das Konzept sein“, sind sich die Wannecks sicher.

Von Andrea von Fournier

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